Zug lanciert Kunst-Stadtplan
Das Kunsthaus, die Stadt Zug und Zug Tourismus haben einen Kunst-Stadtplan herausgegeben.
Er ermöglicht einen ungewöhnlichen Zugang zu der Stadt.
«Der Stadtplan wird oft verlangt», sagt Sonja Hägeli, Mitherausgeberin und städtische Kulturbeauftragte. «Sicher auch, weil er gratis ist.»
Der neue Stadtplan will die Aufmerksamkeit auf zeitgenössische Kunst lenken. Der Anfang Januar präsentierte Stadtplan weist den Weg zu 15 Kunstwerken, die im Informationsteil näher vorgestellt werden.
In den letzten Jahren sind in der Stadt Zug als «Kunst-am-Bau» mehrere Werke zeitgenössischer Kunstschaffender aufgestellt worden, sowohl von der öffentlichen Hand wie auch von Privaten. Alle Kunstwerke wurden für den bestimmten Platz geschaffen, wo sie heute stehen.
Das spektakulärste und neueste Werk ist zweifellos die Lichtinstallation von James Turrell am neuen Bahnhof. Davor platzierten Ilya und Emilia Kabakov eine umstrittene Brunnenskulptur.
Entscheidende Impulse gab es vor allem durch das Kunsthaus Zug. So schuf der Japaner Tadashi Kawamata im Rahmen eines Sammlungsprojektes eine Passage durch Zug mit fünf Holzinstallationen. Der Amerikaner Richard Tuttle kreierte eine Metallplastik beim Kunsthaus, der Russe Pavel Pepperstein bemalte die neue Strafanstalt.
Dazu kommen Werke von Mat Mullican, Elisabeth Arpagaus, Peter Kogler, Giuseppe Spagnulo, Balthasar Burkhard, Jo Achermann, Andrea Wolfensberger, Carmen Perrin, Josef Herzog und Heinz Gappmayr. Einige Arbeiten sind kaum bekannt, andere schwer zugänglich.
Ergänzend zum Stadtplan gibt es ein Set von zehn Postkarten. Diese werden allerdings nicht kostenlos abgegeben.
swissinfo und Agenturen
Der neue Kulturstadtplan der Stadt Zug führt zu 15 zeitgenössischen Kunstwerken im öffentlichen Raum. Er wurde von der Stadt Zug, dem Kunsthaus Zug und Zug Tourismus produziert.
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