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Beachvolleyball: Gscheidle/Vesti erfolgreich

Beach-World-Turnier Gstaad: Gscheidle/Vesti nehmen Kurs aufs Hauptfeld. Keystone

Marcel Gscheidle und Bernhard Vesti sind beim Beach-World- Turnier in Gstaad gut in die Qualifikation gestartet. Die Ostschweizer Paarung befindet sich unter den Top 16 und spielt nun in Turnierform um den Einzug ins Hauptfeld. Sie müssen noch zweimal gewinnen.

Neben den gesetzten Laciga-Brüdern und Heuscher/Kobel sowie den mit einer Wild card ausgestatteten Egger/Heyer würden sie als viertes Schweizer-Team ab Freitag im 32er-Tableau figurieren. Vesti bewies mit seinem neuen Partner Gescheidle, dass er nach der Knieverletzung wieder Anschluss an die Schweizer Top-Teams geschafft hat.

Das 31-jährige Kraftpaket hatte im vergangenen Sommer nach dem Kreuzbandriss und der Meniskus-Verletzung in zweifacher Hinsicht harte Zeiten durchmachen müssen. Abgesehen von der langwierigen Genesungszeit wechselte sein Standardpartner Markus Egger probehalber zu Sascha Heyer, dessen Mitspieler Martin Walser ebenfalls ausser Gefecht war.

Auch künftig ein Team

Als Egger/Heyer dann an der EM2000 in Bilbao (Sp) sensationell Silber gewannen, beschlossen sie folgerichtig, auch künftig im Hinblick auf Athen 2004 ein Team zu bilden. Dies obwohl Egger/Vesti insgesamt neunmal in der World Tour im Hauptfeld gestanden hatten.

«Wir sind trotzdem Freunde geblieben und gönnen einander den Erfolg», betonte Vesti. Dass Gscheidle/Vesti zusammen mit Laciga/Laciga, Heuscher/Kobel und Egger/Heyer in dieser Saison ein Schweizer Quartett von internationalem Format bilden werden, hat sich bereits vor zwei Wochen zum Auftakt der Swiss Tour im Zürcher Hauptbahnhof angedeutet.

Gscheidle/Vesti bezwangen Egger/Heyer und verloren gegen Heuscher/Kobel nur knapp. Am vergangenen Wochenende, als das helvetische Trio beim World-Tour-Auftakt in Teneriffa engagiert war, siegten Gscheidle/Vesti beim Swiss-Tour-Event in Lausanne.

Im Final setzten sie sich gegen die starke brasilianische Formation Paulao/Bella in drei Sätzen durch.

Noch zweimal gewinnen

Für den Einzug ins Hauptfeld müssen Gscheidle/Vesti nun noch zweimal gewinnen. Die 16 im Feld verbliebenen Mannschaften der insgesamt 69 Qualifikanten tragen um die acht Plätze im Hauptfeld ein Turnier nach dem Double-elimination-Modus (Ausscheiden nach der2. Niederlage) aus.

In den ersten drei Runden der Qualifikation, in denen das k.o.-System angewendet wurde, mussten die restlichen sechs Schweizer Paarungen allesamt die Koffer packen.

swissinfo und Agenturen

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