James Burton, Leiter einer englischen Organisation für verantwortungsvollen Tourismus: "Der Sport ist eine Lebensschule. Er erlaubt den Jungen, sich ihrer Fähigkeiten und Stärken bewusst zu werden. Er ist eine wichtige Vorbereitung auf ihr zukünftiges Leben als Erwachsene."
Luboubalo Mpongoshe von der Südafrikanischen Nichtregierungs-Organisationen Umzingisi: "Der Sport ist ein Werkzeug, um bessere Bürgerinnen und Bürger zu machen. Er ist ein ausserordentliches Mittel, um Werte und Präventionsbotschaften zu vermitteln. Ich bin überzeugt, dass der Sport die Gesellschaft verändern kann, besonders in einem Land, in dem die Ungleichheiten so gross sind."
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Anna Clare von der Südafrikanischen Nichtregierungs-Organisationen Umzingisi: "Das Spielfeld erlaubt es den jungen Menschen, sich auszudrücken – etwas, das sie zu Hause nicht oft tun können. Der Sport entfernt sie auch von Kleinkriminalität, Drogen und Untätigkeit, die in vielen Quartieren vorherrschen."
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Pascal Holliger, Auslandschweizer und Koordinator des Neuenburger Hilfswerks IMBEWU: "Sport ist vermutlich der mächtigste Vektor für soziale Veränderung, den es gibt. Dank dem Sport können die Jungen lernen, an sich selber zu glauben und Führungsqualitäten entwickeln."
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Sume Nombulelo, Direktorin einer Primarschule im Township New Brighton: "Wir haben lediglich drei Sportlehrer für 1000 Schülerinnen und Schüler. Die Unterstützung dieser Nichtregierungs-Organisationen ist daher sehr wichtig, denn wir betrachten den Sport als einen unentbehrlichen Vektor für die psychosoziale Entwicklung der Kinder."
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Adolf Ogi, ehemaliger Bundesrat und UNO-Sonderbeauftragter für Sport: "Ich habe diese Augen der Kinder und Flüchtlinge irgendwo in Afrika gesehen, die dank dem Sport aus einer traumatisierten Welt herausgenommen werden können. Das kann halt nur der Sport erreichen. Er ist auch ein unglaublicher Türöffner. Regierungen und Politiker sollten Sport als beispielhafte Schule für die Vorbereitung auf das Leben betrachten, weil jedes Kind zwischen 5 und 15 die Möglichkeit erhalten sollte, Fehler zu machen, ohne Konsequenzen für das berufliche Leben. Das kann man nur im Sport. Ich kann erfahren, wie mein Charakter, mein Temperament in der Niederlage oder im Erfolg reagiert."
Der Geist der Fussball-Weltmeisterschaft in den Townships.
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Ich leite ein mehrsprachiges Team, das über die aktuelle Themen der Auslandschweizer:innen berichtet und sie mit den nötigen Informationen versorgt, damit sie am politischen Leben in der Schweiz teilnehmen können.
Nach meinem Studium der Politikwissenschaften in Neuenburg und Bern habe ich meine ersten Erfahrungen im Multimedia-Journalismus bei Teletext und später bei RTS gesammelt. Seit 2008 arbeite ich bei SWI swissinfo.ch in verschiedenen journalistischen und leitenden Funktionen.
In Port Elizabeth, der fünftgrössten Stadt Südafrikas, arbeiten verschiedene Nichtregierungs-Organisationen zusammen, um jungen Menschen aus armen Quartieren die Ausübung ihres Sports zu ermöglichen. Einige Beteiligte äussern sich zum Projekt. (Bild und Text: Samuel Jaberg)
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