Fall Ylenia zu den Akten gelegt
Knapp ein Jahr nachdem die fünfeinhalbjährige Ylenia entführt und ermordet worden war, haben die Strafverfolgungsbehörden den Fall zu den Akten gelegt.
Das Strafverfahren gegen den mutmasslichen Täter ist am vergangenen Freitag eingestellt worden, wie der St. Galler Untersuchungsrichter Erich Feineis am Montag zu einem Bericht der SonntagsZeitung sagte.
Ylenia war am 31. Juli 2007 beim Hallenbad in Appenzell von einem 67-jährigen Schweizer, der seit 1990 mit seiner Frau in Spanien lebte, entführt und später ermordet worden.
Am gleichen Tag verübte der Mann in einem Wald bei Oberbüren im Kanton St. Gallen Selbstmord. Zuvor hatte er einen 46-jährigen Passanten angeschossen.
Die Leiche von Ylenia wurde am 15. September 2007 nach intensiven Suchaktionen der Polizei von einer Privatperson in einem Wald bei Oberbüren im Kanton St. Gallen entdeckt.
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