Fussball: «Es braucht eine andere Schweiz»
Die Schweizer Nationalmannschaft hat das WM-Testspiel in St. Gallen gegen Uruguay 1:3 verloren. Es war der vierte Test in Folge ohne Sieg unter Coach Ottmar Hitzfeld. Nach der Meinung der Schweizer Presse sollten die Schweizer daraus lernen.
Die Uruguayer führten die Entscheidung zum völlig verdienten Erfolg nach der Schweizer Führung durch Gökhan Inler (Foulpenalty/29.) und dem Ausgleich durch Diego Forlan (35.) nach der Pause herbei.
Ajax-Topskorer Luis Suarez traf im Anschluss an einen Corner von der Strafraumgrenze mit einem Gewaltsschuss unter die Latte (49.). Und drei Minuten vor dem Ende schob Palermos Stürmer Edinson Cavani nach einer Verwirrung in der Schweizer Abwehr aus fünf Metern ins Tor.
«Schlecht gespielt, klar verloren – die Schweizer lernten beim 1:3 gegen Urugay, was alles zu verbessern ist», schreibt der Tages-Anzeiger.
Und auch der Blick verteilt den Spielern schlechte Noten: «Genügend sind nur wenige, YB-Goalie Marco Wölfli zum Beispiel und Stephan Lichtsteiner, sowie Görkhan Inler, der Torschütze.»
Le Matin hält im Titel fest: «Es braucht eine andere Schweiz». Wenn die Schweiz in der internationalen Szene nicht abgehängt werden wolle, müsse sie auf alle Kaderspieler zählen können. Hitzfeld müsse wohl zu beten beginnen, damit die verletzten Spieler gesund würden, meint das welsche Boulevardblatt.
swissinfo.ch und Agenturen
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