Schweizer Wahlhilfe für Afghanistan
Die Schweiz unterstützt die Wahlen in Afghanistan mit zwei Millionen Franken. Der Betrag kommt dem UNO-Programm zur Unterstützung der Wahlen zugute. Bern schickt zudem zwei Wahlbeobachter an den Hindukusch.
Ein Teil des Schweizer Beitrags fliesst auch an Organisationen der Zivilgesellschaft (NGO), um den Urnengang vom 20. August vorzubereiten, sagte Erik Reumann, Sprecher des Eidg. Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Ziel des von der UNO-Entwicklungsorganisation (UNDP) getragenen Programms ist die nachhaltige Sensibilisierung der Bevölkerung für das Wahlprozedere in Demokratien und die damit verbundenen Rechte für die Wahlberechtigten. Das Programm sieht unter anderem die Unterstützung der unabhängigen Wahlkommission vor.
Eine Schweizer Langzeit-Beobachterin gehört zur gemeinsamen Wahlbeobachtungsgruppe der EU und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), welche die Vorbereitung und die Durchführung der Wahl in Afghanistan beobachten soll.
Für den eigentlichen Wahltag vom 20. August reist zudem die Nummer Zwei der Schweizer Botschaft in Pakistan als Beobachterin nach Afghanistan.
Seit 2002 hat die Schweiz jährlich rund 20 Mio. Franken für die Entwicklung des zentralasiatischen Landes aufgewendet. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) besitzt zur Betreuung des Länderprogramms in der Hauptstadt Kabul ein Verbindungsbüro, das kürzlich verstärkt wurde.
swissinfo.ch und Agenturen
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