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Merck KGaA erwartet 2010 keine Flüssigkristall-Marge von 40 Prozent

Dieser Inhalt wurde am 26. Oktober 2009 - 11:10 publiziert

DARMSTADT (awp international) - Der Pharma- und Chemiekonzern Merck erwartet im lukrativen Flüssigkristall-Geschäft längerfristig keine Umsatzrendite in Höhe von 40 Prozent mehr. Dies sagte Finanzvorstand Michael Becker am Montag bei Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal. Merck hatte im dritten Quartal eine Rendite von 34 Prozent ausgewiesen, was zwar deutlich unter dem Vorjahr (47 Prozent), aber klar über dem Einbruch im Auftaktquartal 2009 mit rund 10 Prozent lag. "2010 werden wir meines Erachtens keine 40 Prozent bei der Marge sehen", sagte Becker. Flüssigkristalle werden in Flachbildschirmen, Handys und Notebooks eingesetzt.
Merck hatte bei den Flüssigkristallen (Liquid Crystals) im November 2008 einen massiven Einbruch erlitten, weil die TV-Hersteller wegen der weltweiten Finanzkrise nicht mehr geordert und erst die Lager abgebaut hatten. Zudem macht sich Preisdruck bemerkbar. Im dritten Quartal verbuchte die Sparte LC einen Umsatzrückgang auf 211 Millionen Euro (VJ: 239). 2009 rechnet Merck mit einem Rückgang der LC-Erlöse um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsatzrendite der Sparte wurde erhöht und soll im laufenden Jahr 30 Prozent erreichen. Im Juli waren 20 bis 30 Prozent angepeilt worden./ep/tw

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