Navigation

Skiplink navigation

Insekten essen wird in der Schweiz legal

Mit der neuen Gesetzgebung über Lebensmittel wird in der Schweiz der Verkauf von Mehlwürmern, Grillen (Heimchen) sowie Wanderheuschrecken und deren Zubereitung in Restaurants erlaubt. (Julie Hunt/SRF)

Dieser Inhalt wurde am 01. Mai 2017 - 11:00 publiziert

Die Verordnung über neuartige Lebensmittel tritt am 1. Mai 2017 in Kraft. Bis heute durften diese Insekten nur als Tierfutter verkauft werden.

Ein Bericht der Vereinten Nationen (UNO) von 2013 dürfte der Schweizer Landesregierung (Bundesrat) den Entscheid erleichtert haben. Die UNO ist der Meinung, Insekten sollten künftig als wichtige Nahrungslieferanten genutzt werden.

Die UNO-Welternährungs-Organisation FAO schätzt, dass weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen regelmässig Insekten verzehren. In Asien werden Insekten oft und gerne gegessen. Auch die afrikanische und in Lateinamerika besonders die mexikanische Küche kennen krabbelnde Ingredienzen auf dem Teller.

Studien zeigen, dass Insekten viel weniger gesättigte Fettsäuren und mehr Protein als Fleisch enthalten und viel nachhaltiger produziert werden können.

swissinfo.ch besuchte das Startup-Unternehmen Essento. Die Firma wird Coop, eine der grössten Supermarktketten der Schweiz, zu Insekten-Burgern oder -Bällchen verarbeitete Tiere liefern.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen