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Nach Explosion in Syrien: Behörde meldet doch keine Toten

Keystone-SDA

Nach einer Explosion nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus hat die Regierung die Angaben zu den Opfern korrigiert. Es habe keine Toten, sondern lediglich Verletzte gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf die örtlichen Behörden.

(Keystone-SDA) Zuvor hiess es, dass bei der Explosion in einem Kleinbus zwei Menschen ums Leben gekommen seien.

Gefundene, abgetrennte Gliedmassen hätten zuvor den Verdacht erregt, dass es Todesopfer gegeben haben, hiess es. Nach medizinischen Untersuchungen habe sich jedoch herausgestellt, dass sie von Verletzten stammten, die bereits in Spitälern behandelt würden.

Die Explosion ereignete sich am Donnerstag in Dscharamana bei Damaskus. Nach Angaben des syrischen Staatsfernsehens unter Berufung auf Sicherheitskreise hatte ein in einem Bus platzierter Sprengsatz die Explosion verursacht. Angaben zu den Tätern machte die Regierung bisher nicht.

Seit dem Sturz des langjährigen Präsidenten Baschar al-Assad Ende 2024 kommt es in Syrien immer wieder zu ähnlichen Vorfällen. Dscharamana ist ein mehrheitlich von Drusen bewohnter Ort. In Syrien kam es seit dem Umbruch bereits mehrfach zu Gewaltausbrüchen gegen Minderheiten, darunter auch die Drusen.

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