OIL/Ölpreise steigen leicht
NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) – Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete am Mittag 79,09 US-Dollar. Das sind 39 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent erhöhte sich um 48 Cent auf 77,37 Dollar.
Der US-Ölpreis bleibt nach Einschätzung der Commerzbank in seiner relativ engen Handelsspanne zwischen 78 und 80 Dollar je Barrel, die seit Mitte Februar Bestand hat. In Anbetracht der Stärke des Dollar befinde sich der Ölpreis auf einem «beachtlichen» Niveau, heisst es in einer Studie. Der hohe Gleichlauf zwischen dem Ölpreis und den spekulativen Positionen deute darauf hin, dass der Ölpreis derzeit massgeblich von spekulativen Finanzanlegern getrieben werde.
Neue Impulse könnten die Lagerdaten geben. Schätzungen zufolge seien die US-Rohöllagerbestände die fünfte Woche in Folge gestiegen, schreibt die Commerzbank. Am Abend veröffentlicht das private American Petroleum Institute (API) seine Statistik zur US-Lagerentwicklung. Erwartet werde ein Anstieg der Rohölvorräte.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen kräftig gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 75,76 Dollar. Das waren 1,16 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/edh