Die UNO – nützliche oder zahnlose «Weltpolizei»?
Die UNO mit ihren 193 Mitgliedstaaten ist nach wie vor die weltweite Plattform zur Förderung von Frieden und Menschenrechten. Aber können die Vereinten Nationen die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts annehmen?
Mit dem Vetorecht können einzelne Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates sämtliche Beschlüsse des Plenums blockieren. Aktuell sind es Russland und China, die alle Vorstösse der «Weltpolizei» gegen das syrische Regime Assads abschmettern.
UNO-Vertreter heben die Bedeutung der Generalversammlung sowie die der zahlreichen unabhängigen UNO-Organisationen hervor. Diese engagieren sich vorab in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Bildung, Umwelt, Menschenrechte oder humanitäre Hilfe.
Kritiker weisen darauf hin, dass es sich bei der UNO um eine aufgeblähte Organisation handle, die in internationalen Konfliktfällen schlecht agiere. Zudem sei der Sicherheitsrat aufgrund des Vetorechts eine Geisel in der Hand der fünf ständigen Mitglieder.
«Die UNO wurde nicht geschaffen, um die Menschheit in den Himmel zu führen, sondern um sie vor der Hölle zu bewahren», hatte der ehemalige UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld einmal gesagt.
Sind die heutigen Erwartungen an die «Weltpolizei» zu hoch? Wie sehen Sie die Rolle der Organisation? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
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