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PRESSE/GlaxoSmithKline will mehr als 3.000 Stellen streichen

LONDON (awp international) – Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) will laut einem Zeitungsbericht mehr als 3.000 Stellen streichen. Zudem werde GSK erhebliche neue Rückstellungen bilden, berichtet die «Financial Times» (FT – Montagausgabe). Die Auslagerung der HIV-Aktivitäten des Londoner Konzerns in ein Joint Venture mit dem US-Pharmakonzern Pfizer dürfte das Ergebnis für das vierte Quartal hingegen positiv beeinflussen. Details der Massnahmen und der bilanziellen Auswirkungen werde die GlaxoSmithKline plc am Donnerstag bei der Vorlage ihrer Jahresbilanz verkünden.
Die Rückstellungen und der Stellenabbau stünden im Zusammenhang mit einer seit zwei Jahren laufenden Restrukturierung des Unternehmens, die nun beschleunigt werde. So wolle sich der Konzern aus weniger lukrativen Pharmasegmenten zurückziehen. Zudem wolle sich GSK verstärkt auf die Emerging Markets konzentrieren, so dass unter anderem Marketingstellen in Europa und den USA gefährdet seien, schreibt die FT weiter.
Zudem sei auch GSK vom Auslaufen des Patentschutzes für wichtige Medikamente betroffen, doch nicht so stark wie beispielsweise der Wettbewerber AstraZeneca. AstraZeneca hatte vergangene Woche angekündigt, 10.400 Stellen bis 2014 abzubauen.
GlaxoSmithKline wollte gegenüber der Zeitung keine Stellung nehmen.
DJG/DJN/has/kla

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