Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Nestlé Verwaltungsratspräsident (VRP) Peter Brabeck schliesst eine Neuauflage des Aktienrückkaufprogramms nicht aus. "Unsere erste Priorität ist, das Geld vernünftig anzulegen, in Investitionen und in Akquisitionen. Da prüfen wir neue Möglichkeiten", so Brabeck in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" (Ausgabe 22.5.). Doch man wolle nicht auf Geld sitzen, das das Unternehmen nicht benötige. Darum sei eine Neuauflage möglich.
Gleichzeitig zeigte sich Brabeck zuversichtlich, dass es Nestlé gelingt trotz ansteigenden Rohstoffkosten die Margen zu erhöhen. "Wir können und wollen die Margen verbessern, indem wir immer mehr höherwertige Produkte verkaufen und so eine höhere Wertschöpfung generieren", erklärte der VRP. Viel verspricht sich Brabeck auch von der neuen Tochtergesellschaft Nestlé Healt Science: "Wir investieren über die nächsten zehn Jahre 500 Mio CHF in das neue Forschungszentrum". Bereits heute setze Nestlé mit diesem Geschäft 1,7 Mrd CHF um und die Wachstumsraten seien hoch. So rechnet er mit einer jährlichen Wachstumsrate von 10% für den neuen Bereich.
Am Ball bleiben - auch mit Akquisitionen - will Nestlé gemäss Brabeck auch in den aufstrebenden Märkten. Zudem wolle der Konzern in den nächsten drei Jahren eine Milliarde CHF in Afrika investieren, um neue Produktionsstätten zu schaffen.
Zu schaffen macht derzeit auch Nestlé der starke Schweizer Franken. Die negativen Effekte will Brabeck aber mit Effizienzsteigerungen ausgleichen.
Noch keine Entscheidung ist gemäss Brabeck im Bezug auf die L'Oréal-Beteiligung gefallen: "Unsere Vereinbarung mit L'Oréal ist öffentlich und gilt bis 2014. Bis dahin haben wir Zeit." Solche Entscheidungen bräuchten viel Zeit, und man sei nicht gedrängt, meinte er.
pf

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???