Navigation

PRESSE/Opel verdient 2009 in Deutschland wieder Geld

Dieser Inhalt wurde am 07. Dezember 2009 - 09:30 publiziert

BERLIN (awp international) - Der Autobauer Opel wird einem Pressebericht zufolge in Deutschland 2009 erstmals wieder schwarze Zahlen schreiben. Das berichtet die "Welt" (Montag) unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Opel habe auf dem deutschen Markt bis Ende Oktober 298.630 Autos verkauft. Damit setzte die Tochter des US-Autoherstellers General Motors (GM) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 34,5 Prozent mehr ab. Opel liege damit vor Volkswagen und Ford. Der Wolfsburger Konzern hatte den Absatz im Inland in den ersten zehn Monaten im Vergleich zu 2008 um 33,6 Prozent gesteigert, Ford um rund 28 Prozent.
Alle drei Autobauer profitierten besonders von der staatlichen Abwrackprämie. Bei Opel kam eine gute Nachfrage des Insignia hinzu. Der neue Opel-Chef Nick Reilly geht dennoch für die Marken Opel und Vauxhall im kommenden Jahr von einem Verlust aus. Insgesamt brauche der Autobauer 3,3 Milliarden Euro, um wieder auf die Beine zu kommen, davon allein eine Milliarde für Restrukturierungsmassnahmen, sagte Reilly am Wochenende in einer Telefonkonferenz. Der Mutterkonzern sei zwar nach einer Milliardenspritze der US-Regierung wieder liquide, erwarte aber ein schwaches viertes Quartal. Zudem sei nicht sicher, ob die Staatshilfen aus Washington für die Konzerntochter in Europa eingesetzt werden dürfen./ne/tw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?