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MÜNCHEN (awp international) - Das Wüstenstromprojekt Desertec, zu dessen Initatoren auch ABB zählt, beklagt laut einem Zeitungsbericht die mangelnde Unterstützung durch die deutsche Bundesregierung. Desertec-Chef Paul van Son habe einen "Brandbrief" an Kabinettsmitglieder und Topmanager in Deutschland gesandt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Ausgabe 27.08.).
In dem Schreiben, das unter anderem an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, mehrere Minister und an Spitzenvertreter von Eon, RWE und Siemens ging, mahnte van Son, die Fäden im Milliardenprojekt nicht fahrlässig aus der Hand zu geben. Laut "SZ" warnte er davor, Deutschland drohe seine Vorreiterrolle zu verlieren und ökonomische Chancen zu verspielen, sollte Berlin das Projekt nicht engagierter vorantreiben.
Anlass des Briefes seien die Anfang August von der Bundesregierung vorgelegten Pläne zum Ausbau erneuerbarer Energien bis 2020, in denen das Wüstenstromprojekt nicht auftauche. Nach Meinung von van Son ist es nun "unbedingt erforderlich", Desertec in das Energiekonzept 2050 einzubinden, das die Bundesregierung im September vorlegen will. Alarmiert wurde van Son auch deshalb, weil Konkurrenzprojekte, etwa aus Frankreich, erhebliche politische Unterstützung erhielten.
Das Industriekonsortium Desertec Industrial Initiative (DII) will Strom aus Solar- und Windanlagen in Nordafrika und dem Nahen Osten nach Europa bringen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Munich Re, Deutsche Bank, die Energiekonzerne Eon und RWE sowie die Technologiespezialisten Siemens und ABB.
dct/juw/tw/cc

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