PSP Swiss Property dank Neubewertungen mit Gewinnplus
Der Immobilienkonzern PSP hat im vergangenen Geschäftsjahr den Liegenschaftsertrag quasi stabil gehalten. Derweil kam es erneut zu klar positiven Neubewertungen. Der Gewinn stieg entsprechend. Die Dividende soll um 5 Rappen auf 3,95 Franken je Aktie steigen.
(Keystone-SDA) Der Liegenschaftsertrag fiel 2025 minimal um 0,2 Prozent auf 349,2 Millionen Franken, wie das Immobilienunternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBITDA ohne Liegenschaftserfolg) belief sich auf 302,0 Millionen Franken – ein Minus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Reingewinn exklusive Liegenschaftserfolge betrug 225,4 Millionen Franken, was zum Vorjahr einem Minus von 2,7 Prozent entspricht. Unter dem Strich kletterte der Reingewinn insbesondere dank Portfolioaufwertungen um 8,9 Prozent auf 408,5 Millionen. Die Neubewertungen selbst lagen mit 231,1 Millionen um 35,2 Prozent klar über dem ebenfalls starken Vorjahr.
Damit hat der zweitgrösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern die Erwartungen der Analysten insbesondere durch die hohen Neubewertungen beim Gewinn übertroffen, ansonsten erfüllt.
Der Investitionsmarkt habe sich im Verlauf des Jahres dynamischer entwickelt, so PSP. Nach einem zurückhaltenden Jahresbeginn habe im weiteren Jahresverlauf eine deutliche Belebung eingesetzt. Dies sei dem gesunkenen Zinsniveau und den verbesserten Finanzierungskonditionen zu verdanken.
Ausblick solide
Für den weiteren Geschäftsverlauf im neuen Jahr erwartet PSP eine insgesamte positive Entwicklung am Schweizer Immobilienmarkt. Die Mietnachfrage dürfte stabil bleiben. Demnach soll der EBITDA ohne Liegenschaftserfolge mit rund 310 Millionen Franken leicht über dem Vorjahreswert liegen. Beim Leerstand erwartet PSP per Ende 2026 einen Wert von weiterhin 3,5 Prozent.
Ende 2025 lag der durchschnittliche Leerstand bei 3,5 Prozent, nach 3,2 Prozent per Ende 2024. Das Portfolio umfasste per Ende Jahr 150 Anlage- und 10 Entwicklungsliegenschaften mit einem Portfoliowert von 10,1 Milliarden Franken nach 9,8 Milliarden im Vorjahr.