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Psychiatrische Uniklinik Zürich plant Neubauten für 330 Millionen

Keystone-SDA

Die Psychiatrische Universitätsklinik hat Grosses vor: Am Standort Lengg sollen Neubauten für 330 Millionen Franken entstehen. Ein Projekt ist gefunden, bis gebaut wird, dauert es aber noch Jahre.

(Keystone-SDA) Neu soll es noch drei statt sechs stationäre Standorte geben, wie die Psychiatrische Universtätsklinik Zürich (PUK) am Dienstag mitteilte. Geplant sind die Neubauten am Standort Lengg in Zürich, auch als Burghölzli bekannt. Hier steht seit über 150 Jahren eine Psychiatrische Klinik.

Das ausgewählte Projekt sieht moderne, offenere Gebäude in einem Teil der grosszügigen Anlage vor. Mit der Reduktion der Standorte sollen Synergien genutzt und die Effizienz gesteigert werden. Das stationäre Angebot der Kinder- und Jugendpsychiatrie, von Erwachsenenpsychiatrie und Alterspsychiatrie würde zentralisiert.

Ein Grossteil der bestehenden Gebäude im Burghölzli würde aber erhalten bleiben. Diese sollen instandgesetzt und für nichtstationäre Nutzungen, Büros und Administration umgebaut werden, heisst es in der Mitteilung. Die Neubauten seien notwendig, da die aktuellen Strukturen den heutigen Anforderungen an eine zukunftsorientierte Psychiatrie räumlich, technisch und funktional nicht mehr entsprächen.

Bauzeit bis in die 2040er-Jahre

Die geplanten Neubauten kosten. Die Prognose liegt bei 320 Millionen Franken, plus/minus 25 Prozent. Dazu kommt die Instandsetzung der bestehenden Gebäude.

Die ersten Neubauten werden voraussichtlich ab Mitte der 2030er-Jahre bezugsbereit sein. Die vollständige Umsetzung aller Etappen erstreckt sich bis in die 2040er-Jahre.

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