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FRANKFURT (awp international) - An den Anleihemärkten Irlands und Portugals verschärft sich die Situation wieder. In beiden Euro-Ländern stiegen die Risikoaufschläge für Staatsanleihen am Freitag auf neue Höchststände. Neben der anhaltenden Unsicherheit über die finanzielle Lage in den Ländern nannten Händler enttäuschende Wachstumsdaten aus Irland vom Donnerstag. Irland und Portugal stehen wegen ihrer angeschlagenen Haushaltslage seit Wochen an den Finanzmärkten unter Druck.
Besonders stark stiegen die Renditen zum Wochenausklang in Portugal. Die Rendite für zehnjährige Anleihen kletterte kräftig auf rund 6,44 Prozent. In Irland lag die Rendite mit gut 6,55 Prozent zwar noch höher, im Vergleich zum Vortag war der Anstieg aber nicht ganz so stark. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihe liegt mit etwa 2,26 Prozent deutlich unter den irischen und portugiesischen Niveaus. Deutsche Staatstitel gelten im internationalen Vergleich als sehr sicher. Höher als in Irland und Portugal liegen die Renditen im Euroraum derzeit nur in Griechenland - dem Auslöser der europäischen Schuldenkrise.
Hohe Renditen gelten als Zeichen eines hohen Misstrauens von Investoren. Irlands Haushaltslage wird derzeit vor allem von den Nachwirkungen der Finanzkrise belastet, insbesondere der anhaltenden Finanznot der Grossbank Anglo Irish. Portugal gilt als sehr strukturschwaches Land mit einer ebenfalls hohen Staatsschuld. Erst vor kurzem hatte sich die Lage an den Anleihemärkten Irlands und Portugals leicht entspannt, nachdem sich beide Länder erfolgreich am Kapitalmarkt refinanzieren konnten./bgf/jha/

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