
Repsol verdient wegen Problemen in Argentinien und Libyen weniger
MADRID (awp international) – Probleme in Argentinien und der Libyen-Konflikt haben den spanischen Ölkonzern Repsol im zweiten Quartal belastet. Der Gewinn fiel im zweiten Quartal um elf Prozent auf 579 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Madrid mit. Operativ sank der Gewinn um 22 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Die Rückgänge fielen deutlicher aus als von Experten erwartet. Die Produktion in Argentinien, einem wichtigen Markt für Repsol, ging wegen der sozialen Unruhen dort deutlich zurück. Zudem ist die Förderung in Libyen seit Anfang März nicht mehr möglich. So konnte Repsol nicht wie der Grossteil der Konkurrenz vom gestiegenen Ölpreis profitieren./zb/tw