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Rimoldi distanziert sich von Tweet über Thurgauer Regierungsrätin

Keystone-SDA

Mass-Voll-Präsident Nicolas Rimoldi hat sich am Donnerstag vor dem Bezirksgericht Frauenfeld von einem Post zum Tod der Thurgauer Regierungsrätin Sonja Wiesmann (SP) distanziert. Eine andere Person habe den Tweet verfasst. Rimoldi ist wegen übler Nachrede angeklagt.

(Keystone-SDA) Rimoldi erklärte zu Beginn des Prozesses, er könne nicht für etwas verurteilt werden, das er nicht begangen habe. Er habe zwar den Auftrag für einen Post einem Helfer mit Zugang zu seinen Accounts erteilt, die Wortwahl stamme jedoch nicht von ihm.

Als Privatklägerinnen traten die beiden Töchter der Verstorbenen auf. Deren Anwalt warf Rimoldi vor, damit die Schuld auf Dritte zu schieben.

Sonja Wiesmann starb am 23. Januar 2025 im Alter von 58 Jahren an einer Lungenblutung. Sie war nur knapp 8 Monate als Vorsteherin des Thurgauer Departements für Justiz und Sicherheit im Amt. Am Tag ihres Todes schrieb Nicolas Rimoldi gemäss einem Strafbefehl auf der Plattform X: «Eine Mörderin weniger. Ich bedauere, wird sie nie vor einem Gericht Gerechtigkeit für das Corona-Verbrechen erfahren.»

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