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Ein Mann mit einem Koffer verlässt einen Durchgang.

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland,

Wie haben Sie es mit der freien Meinungsäusserung? Ab wann ist eine Aussage rassistisch? Diese Fragen beschäftigen die Schweiz auch 25 Jahre nach der Abstimmung über das Antirassismus-Gesetz.

Liebe Grüsse aus Bern

Ein Plakat mit einer Zeichnung von drei Männern, denen der Mund zugeklebt wird.
Keystone

Meinungsäusserungsfreiheit hin oder her: Wer Angehörige ethnischer und religiöser Gruppen per se als herabsetzungswürdig einstuft, macht sich in der Schweiz seit 25 Jahren strafbar.

Der Abstimmung vom 25. September 1994 über die Rassismus-Strafnorm waren hitzige Diskussionen vorangegangen. Was ist mehr zu gewichten, der Kampf gegen Hetze und Rassismus oder die Meinungsäusserungsfreiheit?

In seinem Artikel blickt mein Kollege David Eugster zurück auf eine bis heute andauernde Debatte. Dabei erfahren wir unter anderem, dass die Schweiz vor der Annahme des Antirassismus-Gesetzes ein beliebtes Tummelfeld für Rechtsextreme war.

Und dass die Debatte 2018 neuen Aufschwung erhalten hat, weil das Gesetz auf die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ausgeweitet wurde. Wie vor einem Vierteljahrhundert ergriffen Gegner des Gesetzes das Referendum.

Ein Mann mit einem Koffer verlässt einen Durchgang.
Keystone

Die Grossbank Credit Suisse soll Detektive auf ihren früheren Spitzenmanager Iqbal Khan angesetzt haben. Die Beschattungs-Affäre sorgt seit dem Wochenende für Schlagzeilen und zieht immer weitere Kreise.

Khan wird anfangs Oktober bei der UBS in der Konzernleitung sitzen. Offenbar befürchtete seine Ex-Arbeitgeberin Credit Suisse, dass er verbotenerweise Mitarbeitende abwirbt, um sie zur UBS zu locken und liess ihn deshalb beschatten.

Nach einem Handgemenge zwischen Khan und seinen Verfolgern in der Zürcher Innenstadt wurden die Detektive verhaftet. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Nötigung und Drohung.

Für die CS ist dies eine eher peinliche Angelegenheit. Sie spricht auch Bände über die Rivalität zwischen den beiden Schweizer Grossbanken. Khan übernimmt bei der UBS praktisch den gleichen Posten, auf dem er bei der CS erfolgreich war.

Blick in ein Portemonnaie, in dem Geld und Medikamente sind.
sda-ats

Sind Sie bei einer Schweizer Krankenkasse versichert? Gesundheitsminister Alain Berset hat heute über den Prämienanstieg 2020 informiert.

Und gab Entwarnung: Im Vergleich zu den Vorjahren fällt der Prämienanstieg 2020 moderater aus. Die Prämien steigen durchschnittlich um 0,2% auf 315.40 Franken an.

Die Entwicklung in den Kantonen ist aber sehr unterschiedlich. In zehn Kantonen wird die Prämie billiger. Aber auch das Gegenteil ist der Fall. Entlastet werden grundsätzlich junge Erwachsene, sie bezahlen 2% weniger als 2019.

Seit 1996 stieg die Prämie im Durchschnitt jährlich um 3,8%. Gemäss Angaben des Bundesamts für Gesundheit werden die Gesundheitskosten weiter steigen. Grund sei unter anderem die demographische Entwicklung.

Bild einer Frau, die auf einer Treppe vor einem Hauseingang sitzt.
SRF-SWI

Gibt es dort, wo Sie wohnen, noch einen Dorfplatz, auf dem sich Menschen abends oder am Wochenende treffen, um miteinander zu plaudern und sich gegenseitig zu unterstützen? Oder vielleicht eine Bar oder einen Park?

Weil die Bewohnerinnen und Bewohner eines Dorfes im Kanton Tessin nicht mehr auf den Dorfplatz gehen, sich aber dennoch austauschen und Dinge teilen möchten, erfand Monica Rush Solcà kurzum eine virtuelle Piazza.

So können sich die Bewohner und Bewohnerinnen auf ihren Smartphones «treffen» und Sachen anbieten, die sie nicht mehr brauchen. Die Idee fand Anklang, bereits mehrere Orte im Tessin haben einen virtuellen Dorfplatz.

Das Porträt ist Teil der Serie «Generation Global».

swissinfo.ch

Zur Erinnerung: Am 20. Oktober wählen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihr neues Parlament. SRF hat einen Parteiencheck gemacht.

Bald wählen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 200 Volksvertreterinnen und -vertreter in den Nationalrat und 46 Mitglieder in den Ständerat (Genau genommen sind es deren 45: Der Kanton Appenzell Innerrhoden wählte seinen Standesvertreter bereits an der Landsgemeinde vom 28. April 2019).

Favoriten sind die Grünen, die Sozialdemokraten und die Grünliberalen – sie waren die Gewinner der letzten kantonalen Wahlen. Die Schweizerische Volkspartei dagegen, landesweit die stärkste Partei, musste auf Kantonsebene stark Federn lassen.

SRF hat in einem Parteiencheck Zahlen, Ziele, Köpfe, Tops & Flops zusammengetragen und ein Profil aller Parteien erstellt.

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