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Bänz Margot

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Ich hoffe, Sie hatten schöne Ostern! Heute stelle ich Ihnen einen Teilzeit-Auslandschweizer in Moldawien vor, der Menschen die Flucht aus der Ukraine ermöglicht.

Herzliche Grüsse aus Bern.

Bänz Margot
Humanfrontaid.org

Wie ein Auslandschweizer in Moldawien zum Flüchtlingshelfer wurde.

Er hatte sich das wohl auch anders vorgestellt. Als der Musiker Bänz Margot am Strassenmusik-Festival Buskers in Bern eine ukrainische Volksmusikgruppe kennenlernte, entschloss er sich kurzerhand, sie in der Ukraine besuchen zu gehen. Das war 2014.

«Ich wurde mit offenen Armen empfangen und habe schnell viele Freunde gefunden», sagt er im Bericht von Tamedia. Seither besuchte er die Ukraine regelmässig. So war er auch kurz vor Kriegsausbruch Ende Februar im Land. Für den 44-jährigen Berner stand deshalb ausser Frage: Er wollte helfen. In der Ukraine war ihm aber zu unwohl, weshalb er nach Moldawien flüchtete.

Nun hat er dort eine Organisation gegründet, mit der er Evakuationen aus der Ukraine durchführt, unter dem Motto «Yes we can!» Freiwillige seiner Hilfsorganisation bringen täglich mehrere Hundert Flüchtlinge aus der Ukraine über die Grenze nach Moldawien, von wo die meisten in verschiedene Länder weiterziehen.

IOK-Sitz in Lausanne
Keystone / Jean-Christophe Bott

Bleiben wir noch kurz beim Thema Ukraine: Das Olympische Komitee will seine russischen Funktionäre behalten.

Das in Lausanne ansässige Internationale Olympische Komitee (IOK) will keine russischen und belarussischen Funktionäre ausschliessen. Das ist einer Antwort an die Schweizer Regierung zu entnehmen.

Der Hintergrund: Vor einem Monat hatten über 30 Sportministerinnen und -minister aus aller Welt das IOK dazu aufgefordert, russische und weissrussische Funktionäre aus internationalen Sportverbänden auszuschliessen. Sie erhielten keine Antwort. Am Gründonnerstag hat Sportministerin Viola Amherd mit einem Brief an IOK-Präsident Thomas Bach nachgedoppelt.

Nun antwortete das IOK, seine Mitglieder würden als Individuen vom IOK gewählt und verträten laut der Olympischen Charta nicht ihr Land in dem Gremium. Gegenwärtig gebe es auch keine IOK-Treffen, an denen russische IOK-Mitglieder teilnehmen würden. In der Schweiz haben neben dem IOK weitere 52 internationale Sportverbände ihren Sitz.

Wintersport in der Schweiz
Keystone / Urs Flüeler

Bleiben wir gleich noch beim Thema Sport: Den Skigebieten läuft es wieder prima!

Die Rekorde purzeln nur so in einigen Schweizer Skigebieten. Das meldet Zentralplus.ch für die Zentralschweizer Skigebiete. Warme Temperaturen und die Covid-19-Pandemie hatten in der Saison zuvor für grosse Einbussen gesorgt.

Nun hat der Wintertourismus diese Saison wieder angezogen. Besonders dank einheimischen Gästen, die wegen dem prächtigen Wetter in die Berge strömten. So vermeldet etwa Hoch-Ybrig, dieser Winter werde «in jeder Hinsicht als absoluter Rekordwinter in die Geschichtsbücher eingehen».

Weniger gut sei die Bilanz der Gebiete auf der Alpensüdseite, meldet SRF News: Hier habe grösstenteils der Schnee gefehlt. Und auch jene Orte, die vermehrt von ausländischen Touristen abhängig seien, hätten noch nicht die Vor-Pandemie-Zahlen erreicht.

Metamorphosen-Tapete
Schweizerisches Nationalmuseum

Wie ein kunsthistorischer Schatz in einem Bauernhaus im Berner Jura landete.

Die Tapete ist 15 Meter lang. Und gekostet hat sie die ursprüngliche Besitzerfamilie Ende des 18. Jahrhunderts ein Vermögen – etwa fünf durchschnittliche Jahresgehälter. Die Tapete stammt aus einer der besten Pariser Manufakturen. Sie stellt über drei Wände hinweg ausgewählte Szenen aus Ovids Metamorphosen dar.

Wie war es möglich, dass ein einfacher Weinhändler, der mit seiner Familie in diesem Bauernhaus lebte, sich einen solch extravaganten Wandschmuck leisten konnte? Die mutmassliche Antwort: Schmuggelgeschäfte!

Da aber solcherart erworbener Reichtum nicht öffentlich zur Schau gestellt werden konnte, entschied sich der Weinhändler, diesen nur einem ausgewählten Kreis zu offenbaren. «Wer hätte auch ahnen können, dass sich hinter den dicken Mauern seines Bauernhofs ein solcher Wandschmuck verbirgt?», schreibt die Kunsthistorikerin Helen Bieri Thomson in einem Blogpost des Schweizerischen Nationalmuseums, den wir heute kuratiert haben.

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