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Heute in der Schweiz

Sehr geehrte Damen und Herren

Nach dem Angriff auf die Ukraine haben mehrere Schweizer Konzerne ihre Aktivitäten auf dem russischen Markt eingestellt. Allerdings längst nicht alle – und die Entscheidung, wie das Geschäft weiterlaufen soll, ist kompliziert. Wir haben uns das Thema mal genauer angeschaut.

Freundliche Grüsse aus Bern

Nestle-Gebäude in Russland
Keystone / Sergei Rusanov

Zwischen Imageschaden und Enteignung: Das Dilemma mit dem Russland-Geschäft.

Die Sanktionen gegenüber Russland sind einschneidend. Ebenso heftig können die Entscheide von Unternehmen ausfallen, ihre Geschäfte im russischen Markt herunterzufahren – oder sogar gleich ganz aufzugeben. Dazu droht ihnen auch aus Russland Ungemach, will doch die Regierung bei Bedarf Enteignungen durchführen können.

Der öffentliche Druck auf Firmen, sich aus Russland zurückzuziehen, hat zugenommen. Während Russland für die Schweiz bei Waren ein relativ unbedeutender Partner ist, sind die Zahlen vor allem im Rohstoffhandel bedeutend.

Nun ist es schwer, die Übersicht zu behalten. Wer ist geblieben, wer ist gegangen – und wer hat das Geschäft reduziert? In einer grossen Recherche haben wir nachgeschaut, wie viele multinationale Riesen aus der Schweiz in Russland tätig sind. Und in welchem Spannungsfeld sie sich bewegen.

  • Lesen Sie hier die Recherche unseres Mitarbeiters Federico Franchini.
  • Mein Kollege Matthew Allen hat gestern beschrieben, wie die Schweiz die EU-Sanktionen gegenüber Russland umsetzt.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Matthew Allen

Was könnte die Schweiz anders machen, um russische Vermögenswerte einzufrieren?

Braucht die weltgrösste Offshore-Vermögensverwalterin rechtliche Reformen, um internationale Sanktionen besser durchzusetzen?

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WEF
© Keystone / Laurent Gillieron

Die Schweiz und die Ukraine: Eine kleine Übersicht.

Ob sich die Schweiz in diesem Krieg richtig positioniert habe? «Wir setzen das um, was der Bundesrat in seiner unendlichen Weisheit beschlossen hat», antwortet Finanzminister Ueli Maurer und schiesst damit indirekt auf das Kollegium – dem er notabene auch angehört. Sieht so das Kollegialitätsprinzip aus?

Die Schweiz soll künftig als Schutzmacht die Ukraine in Russland vertreten, schreibt die Aargauer Zeitung. Die Gespräche mit der Ukraine stünden kurz vor dem Abschluss. Das wäre ein Erfolg für die Schweizer Diplomatie. Doch auch Moskau muss zustimmen.

Wie arbeitet man als Fotograf in einem Krieg? Die Kolleg:innen von Radio SRF 3 haben mit Dominic Nahr gesprochen, der in den letzten Jahren zahlreiche Konfliktgebiete aufgesucht hat. Er sagt: «Es besteht die Gefahr, dass man entweder nicht genug fühlt oder zu viel fühlt.»

SP-Präsidium
Keystone / Walter Bieri

Ab in die EU? Ginge es nach der SP, dann: Ja.

Wie weiter nach dem einseitigen Abbruch der Verhandlungen zu einem Rahmenabkommen? Noch hat niemand eine Idee, wie man das Verhältnis zur EU gestalten könnte. Die Sozialdemokratische Partei (SP) hat nun einen Europa-Plan präsentiert.

Dieser sieht drei Phasen vor: Ein «Stabilisierungsabkommen» bis Ende 2023, das den Zugang zu diversen EU-Programmen regelt. Danach ein Wirtschaftsabkommen, das bis 2027 den Marktzugang definiert. Und danach Verhandlungen für einen EU-Beitritt.

Also ab in die EU? Der Vorschlag erstaunt nicht, hat doch die SP einen Beitritt schon lange als Ziel definiert. Ob das aber realistisch ist? «Mehrheitsverhältnisse können sich rasch ändern», schreibt die Partei. Und gibt zu bedenken: «Zwischen der klaren Ablehnung und der klaren Annahme des Frauenstimmrechts vergingen nur zwölf Jahre.»

Symbolbild einer Depression
Keystone / A3929/_julian Stratenschulte

Fünf Tipps für die Bewältigung psychischer Erkrankungen.

Was kann man tun, wenn es jemandem aus dem Umfeld mental nicht gut geht? Menschen inpsychischen Krisensituationen sind oft nicht in der Lage, sich selber zu helfen – und sind in einem ersten Schritt umso mehr auf Angehörige und den Freundeskreis angewiesen.

«Hört zu und seid für die Person da», lautet im Wesentlichen der Tipp der Fachpsychologin Katharina Balmer Koechlin. Klingt einfach, ist es aber natürlich nicht immer. Und vor allem ist es nicht eine Allzwecklösung: Irgendwann muss und soll man auf das professionelle Angebot umsteigen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig wir über Themen der psychischen Gesundheit öffentlich reden – als wäre es noch immer ein Tabu, ein Stigma. Dabei wissen wir, dass ein grosser Teil der Bevölkerung zumindest einmal im Leben von einer Krise betroffen ist.

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