Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Gestern berichteten Ihnen mein Kollege Giannis und ich von der Anfrage der NATO, Verletzte aus der Ukraine aufzunehmen. Das Nein der Schweiz zieht heute weitere Kreise, sogar zwei ehemalige Regierungsmitglieder schalten sich ein.
Herzliche Grüsse
Harsche Reaktionen auf Weigerung der Schweiz, ukrainische Verwundete zu pflegen.
Bei Politiker:innen – inklusive ehemaligen Bundesräten wie Didier Burkhalter – führt der Entscheid der Schweiz, keine ukrainische Patient:innen aufzunehmen, zu Kopfschütteln.
Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss war so empört, dass sie selbst in die Tasten griff und einen Gastkommentar für CH Media verfasste. Und Mitte-Präsident Gerhard Pfister twitterte: «Ab wann wird Neutralität unanständig?»
Nur die SVP hat Verständnis. So sagte Nationalrat Roland Rino Büchel gegenüber dem Blick: «Die Nato-Länder wollen uns in den Krieg involvieren, das zeigt auch diese Anfrage.»
- Der BlickExterner Link und die CH MediaExterner Link (Paywall) berichten.
- Der GastkommentarExterner Link von Ruth Dreifuss (Paywall).
- Unser Artikel von gestern über den Entscheid.
Während der Bergung einer verunglückten Person stürzt ein weiterer Wanderer ab – an der gleichen Stelle.
Innert einer Stunde sind zwischen Äscher und Chobel im Kanton Appenzell Innerrhoden an der gleichen Stelle zwei Personen beim Wandern tödlich verunglückt.
Die beiden Personen waren unabhängig voneinander unterwegs. Die genauen Unglücksursachen werden durch die Kantonspolizei Appenzell I.Rh. abgeklärt.
Die Region ist berühmt für das Gasthaus Aescher, das in einen Felsen gebaut ist und ein beliebtes Instagram-Sujet darstellt.
- BlickExterner Link, SRFExterner Link und NauExterner Link berichten.
- Eine Einordnung von 20 MinutenExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Alles, was Sie übers Wandern wissen müssen.
- Das berühmte Gasthaus Aescher finden Sie in unserer Zusammenstellung der 15 eigenartigsten Häuser der Schweiz.
Schweiz verschärft Suizidhilfe-Regel – und löst weltweit Besorgnis aus.
Neue Standesregeln sehen vor, dass Ärzt:innen mindestens zwei ausführliche Gespräche im Abstand von mindestens zwei Wochen mit den Patient:innen führen müssen, bevor diese Suizidbeihilfe in Anspruch nehmen können.
Die Suizidhilfeorganisationen in der Schweiz lehnen die neue Regelung klar ab. Erika Preisig, Ärztin und Präsidentin von Lifecircle, stört besonders, dass die «Zwei-Wochen-Regel» für Ausländer:innen zu hart sei.
Lifecircle hat beschlossen, dass die erste Sitzung nach Möglichkeit auch online durchgeführt werden kann. Doch gerade für ältere Personen sei auch dies schwierig.
- Den ganzen Artikel lesen Sie auf swissinfo.ch.
- Unser Fokus zum Thema assistierter Suizid.
Die Fortsetzung der Odyssee des Auslandschweizers Yanick Iseli.
Kürzlich berichteten wir Ihnen, wie Iseli nach einem Besuch in der Schweiz trotz aller Bemühungen nicht schaffte, zurück nach Nicaragua zu gelangen. Unterdessen hat es doch noch funktioniert.
Doch statt zwischen blühenden Bäumen und Pflanzen fand Iseli sich vor einem Schlachtfeld wieder – ungewünschte Besucher hatten während seiner Abwesenheit das Grundstück heimgesucht.
Die Geschichte ist Teil einer Serie. SWI swissinfo.ch begleitet den Jurassier Yanick Iseli auf seinem Abenteuer nach Nicaragua und liefert gleichzeitig Informationen und Tipps rund ums Thema Auswanderung.
- Den ganzen Artikel finden Sie hier.
- Unsere Serie: Mit Iseli nach Nicaragua.
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