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Schweizer Gletscher starten schlecht geschützt in den Sommer

Die Schweizer Gletscher starten schlecht geschützt in den Sommer
Im Vergleich zu den zwischen 2010 und 2020 verzeichneten Durchschnittswerten weist der Winter 2025/26 laut GLAMOS auf den Schweizer Gletschern ein durchschnittliches Schneedefizit von 25 % auf. Keystone-SDA

Schlechte Ausgangslage für die Schweizer Gletscher: Landesweit liegt ein Viertel weniger Schnee auf den Gletschern als üblicherweise Ende des Winters. Auf einigen Gletschern ist die Schneedecke sogar so dünn wie noch nie.

(Keystone-SDA) Auf 25 Gletschern hat das Schweizer Gletschermessnetz (Glamos) im April und Mai die Schneemengen gemessen. Hochgerechnet auf alle Gletscher beträgt das Defizit 25 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2020, wie der am Freitag veröffentlichte Messbericht zeigt. Dieser Winter reiht sich damit unter die fünf schneeärmsten der vergangenen zwei Jahrzehnte ein.

«Die Ausgangslage für den Sommer ist damit schlecht», sagte der Gletscherforscher Matthias Huss der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Schneemengen unterschieden sich je nach Region stark. Am ausgeprägtesten war der Schneemangel in der Südostschweiz. Auf den Gletschern Pers und Murtèl im Engadin registrierten die Fachleute sogar neue Negativrekorde für die Winter-Massenbilanz.

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