Iran, 19. Mai 2017: Frauen geben ihre Stimme ab in den Präsidentschaftswahlen. Daraus ging Hassan Rohani als Sieger hervor. Für Männer gibt es getrennte Wahllokale. (AP Photo/Ebrahim Noroozi)
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Indien, 27. Februar 2017: Ein Sadhu, ein heiliger Hindu, zeigt seinen eingefärbten Zeigfinger, mit dem er im Teilstaat Uttar Pradesh die Mitglieder des Parlaments gewählt hat. (REUTERS/Cathal McNaughton)
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Moldawien, 13. November 2016: Die ältere Frau hat ihre Stimme bei der Präsidentenwahl schon abgegeben, während im Hintergrund eine Schlange von Menschen noch darauf wartet. (AP Photo/Vadim Ghirda)
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Hongkong, 24. März 2017: Anhänger feiern John Tsang, ihren Kandidaten für das Amt des Regierungschefs. (EPA/Jerome Favre)
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Venezuela, 30. Juli 2017: Wo bitte kriege ich meinen Wahlzettel? Diese Frau aus Caracas hat "ihre" Wahlmaschine entdeckt. Nur diese wird ihren persönlichen Wahlzettel ausdrucken. Es ging um die Bestellung der verfassungsgebenden Versammlung. (AP Photo/Ariana Cubillos)
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Kenia, 8. August 2017: Schon im Morgengrauen bilden Wählerinnen und Wähler lange Schlangen, um in Nairobi ihre Stimme abzugeben. Die Wiederwahl des amtierenden Uhuru Kenyatta wurde knapp einen Monat später annulliert. (AP Photo/Ben Curtis)
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Italien, 5. Dezember 2016: Ein Mann informiert sich über den Rücktritt von Premier Matteo Renzi. Dieser nahm den Hut, nachdem er eine Abstimmung über eine von ihm angestrebte Verfassungsreform verloren hatte. (REUTERS/Max Rossi)
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Grossbritannien, 8. Juni 2017: Wahllokal auf dem Land, in dem die Bewohner zur Bestellung eines neuen Parlaments aufgerufen waren. (Danny Lawson/PA via AP)
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Haiti, 5. Dezember 2016: Polizei sperrt in Port-au-Prince eine Strasse ab, auf der Demonstranten gegen den Ausgang der Präsidentenwahlen protestieren. (REUTERS/Andres Martinez Casares)
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Russland, 18. September 2016: Diese Frau hat soeben ihre Stimme für die Wahl der neuen Staatsduma abgegeben, der Volkskammer des russischen Parlaments. (EPA/Maxim Shipenkov)
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Türkei, 18. April 2017: Sie hat verloren. Die junge Frau gehörte zu den Gegnern einer Ausweitung der Macht von Präsident Erdogan. Dieser hatte seine Verfassungsreform zur Zementierung seiner Macht durchgebracht, wenn auch überraschend knapp. (AP Photo/Emre Tazegul)
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Osttimor, 22. Juli 2017: Erst den Finger in die Farbe tunken, dann wählen. Aus einem Wahllokal in Dili bei den Parlamentswahlen. (EPA/Antonio Dasiparu)
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Südkorea, 9. Mai 2017: Abgeschirmt durch einen Vorhang, geben die Bewohner in Seoul ihre Stimme bei den Präsidentenwahlen ab. (AP Photo/Ahn Young-joon)
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Japan, 23. Juni 2017: Anhänger filmen den Auftritt einer Kandidatin für das Parlament des Grossraumes Tokio. (REUTERS/Issei Kato)
Reuters
Frankreich, 11. Juni 2017: "Ich warte draussen" oder ein Hund wartet, während sein Herrchen hinter dem Vorhang der Wahlkabine seinen Bogen für die Parlamentswahlen in die Urne legt. (REUTERS/Eric Gaillard)
Reuters
Brasilien, 2. August 2017: Demonstrant mit Maske von Präsident Michel Temer und einem Bündel falscher Geldnoten. Anlass war eine Abstimmung, ob Temer beim Obersten Gericht in Brasilia wegen Korruption angeklagt werden soll. (REUTERS/Adriano Machado)
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Rwanda, 4. August 2017: Diese Frau hat sich in den Farben der Nationalflagge gekleidet, um in einem Lokal in Kigali ihre Stimme bei der Präsidentenwahl abzugeben. (AFP PHOTO/Marco Longari)
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USA, 8. November 2016: "Meine Stimme zählt": Einen solchen Sticker erhielt, wer seine Stimme in der Präsidentenwahl in der Princeton Baptist Church in North Carolina abgab. (REUTERS/Chris Keane)
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Es passiert per Wahlzettel oder Fingerabdruck: Wählen. Die Stimmabgabe zugunsten eines Kandidaten, einer Kandidatin, einer Partei oder einer Reform der Verfassung. Der urdemokratische Akt der Wahl verbindet fast die Hälfte aller Menschen auf der Erde. Kommen Sie zum Internationalen Tag der Demokratie am 15. September 2017 mit uns auf Wahl-Beobachtungstour rund um die Welt.
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Schreibt bei SWI swissinfo.ch seit 2015 über Demokratie. Versteht diese als Toolbox zur politischen Teilhabe und als Mindset. Vorher bei Reuters, Bluewin und Tageszeitungen. Studium der Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Bern.
Wer wird Präsident? Welche Kandidatin schafft den Sprung ins Parlament? Erhalten wir endlich mehr Freiheit?
2016 konnten Bürgerinnen und Bürger in 72 Ländern der Welt wählen. Dies betraf meist den Präsidenten oder die Präsidentin des Landes und/oder die Mitglieder des Parlaments. Sie konnten also mit ihrer Stimme mithelfen, die politischen Weichen zu stellen. 75 Länder waren es, die über eine vollständige oder eine unvollständige Demokratie verfügen. Die Zahlen sind aus dem Demokratieindex, den das führende britische Wirtschaftsmagazin The Economist herausgibt.
Wahlen sind positiv, was das demokratische Verfahren angeht. Was der Entscheid an der Urne für den Alltag der Wählerinnen und Wähler bedeutet, steht auf einem ganz anderen Blatt. Jüngstes Beispiel ist Kenia, einem demokratischen Musterknaben des afrikanischen Kontinents: Dort wurden die Präsidentenwahlen von Anfang August vom Obersten Gericht annulliert. Der Vorwurf: Uhuru Kenyatta habe seiner Wiederwahl mit Manipulation nachgeholfen.
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