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Schweizer Armee geht ins Netz

Rekruten der Schweizer Armee lernen den Stoff der Grundausbildung künftig in einem "Learning Management System" im Internet. Die Armee investiert dafür 30 Millionen Franken in die technische Aufrüstung. In Kasernen soll pro drei Rekruten ein Laptop zur Verfügung stehen.

Die Armee stelle den Rekruten damit eine moderne Infrastruktur zur Verfügung, die dem Lernverhalten der jungen Generation voll entspreche, erklärte der Führungsstab der Armee am Freitagmorgen in Aarau.

In der Aarauer Kaserne stehen den jeweils 400 Rekruten 195 Laptops, 19 funkbasierte Internetzugangs-Knoten und ein Zentraldrucksystem zur Verfügung. Zudem wurde in 24 Theorieräumen ein Intranet-Zugang aufgeschaltet. Dafür wendete die Armee 400’000 Franken auf.

In erster Priorität sollen die Rekruten auf dem internetbasierten Lernprogramm den Ausbildungsstoff der Grundausbildung während der ersten acht Wochen lernen. Ab 2010 sollen auch Lerneinheiten für die zivilen Mitarbeitenden aufgeschaltet werden.

Im Kommando der Höheren Unteroffizierslehrgänge in Sion arbeiten die Auszubildenden schon seit vergangenem Dezember mit dem neuen Lernprogramm. Die Rückmeldungen der angehenden Unteroffiziere und ihrer Ausbildner seien durchwegs positiv, hiess es.

swissinfo.ch und Agenturen

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