Schweizer wird Präsident des Welt-Strassenverbandes

ASTRA-Direktor Olivier Michaud, der neue Präsident des Welt-Strassenverbandes (links) 1999 bei der Eröffnung der Umfahrung Sils. Keystone

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) stellt den neuen Präsidenten des Welt-Strassenverbandes. In Durban, Südafrika, wurde Olivier Michaud für eine Amtszeit von vier Jahren an die Spitze des Verbandes gewählt. Er tritt sein Amt am 1. Januar 2001 an.

Dieser Inhalt wurde am 12. Oktober 2000 - 16:52 publiziert

Der 1909 gegründete Welt-Strassenverband kümmert sich um die internationale Zusammenarbeit. Weiter fördert er den Fortschritt im Strassenbau und Strassentransport.

Die Mitarbeit der Schweiz in der AIPCR (Association Mondiale de la route) hat Tradition, ist sie doch seit 87 Jahren in diesem Verband vertreten. Viele Experten unseres Landes - darunter auch mehrere Mitarbeiter des ASTRA - engagieren sich in der AIPCR oder leiten gar eine ihrer zahlreichen Fachkommissionen.

Die Wahl von Olivier Michaud an die Spitze des Verbandes ist gleich in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Einerseits stellt die Schweiz nur wenige Vorsitzende eines weltumspannenden Verbandes. Andererseits ermöglicht diese Präsidentschaft, auf das immer noch hervorragende Ingenieur-Know how der Schweiz aufmerksam zu machen.

Die Leitung des ASTRA wird durch die neue Aufgabe nicht tangiert. Beim Präsidium der AIPCR handelt es sich um ein Nebenamt.

swissinfo und Agenturen

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