Silvia Steiner verzichtet auf Wiederwahl in Zürcher Regierungsrat
Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (Mitte) hat ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den Regierungsrat bekannt gegeben. Die Mitte-Politikerin leitet die kantonale Bildungsdirektion seit dem Jahr 2015.
(Keystone-SDA) Silvia Steiner wird bei den nächsten Regierungsratswahlen nicht mehr antreten, wie die Mitte Kanton Zürich am Freitag mitteilte. In Steiners Amtszeit fielen Reformen wie die Einführung des Lehrplans 21, die Reform der Gymnasien sowie das Krisenmanagement während der Coronapandemie.
Für die kommenden Gesamterneuerungswahlen muss die Mitte-Partei nun eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger suchen. Die Partei hat zu diesem Zweck bereits eine Findungskommission eingesetzt, die mögliche Kandidaturen für den Regierungsrat prüft. Über das genaue weitere Vorgehen will die Kantonalpartei im Juni informieren.
Kutter prüft Kandidatur
Ambitionen nachgesagt werden unter anderem Nationalrat Philipp Kutter. «Ich werde eine Kandidatur ernsthaft prüfen», teilte der frühere Stadtpräsident von Wädenswil auf Anfrage von Keystone-SDA mit. Ihm sei wichtig, dass seine Familie mit einer Kandidatur einverstanden wäre.
Mit der Ankündigung Steiners ist nun bei fast allen amtierenden Mitgliedern des Regierungsrates klar, ob sie noch einmal antreten wollen oder nicht. Einzig der parteilose Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat sich bislang noch nicht zu seinen Plänen geäussert.