Stadt Bern eröffnet neuen Schulraum auf umgenutztem Kirchenareal
Das Kinderhaus im Stadtberner Rossfeld-Quartier ist nach rund zweijähriger Bauzeit in Betrieb gegangen. Das ehemalige Kirchenareal beherbergt seit Montag Schulklassen, eine Tagesbetreuung, eine Kita sowie einen Standort der Kornhausbibliotheken.
(Keystone-SDA) Die Inbetriebnahme erfolgte plangemäss zum Schulbeginn, wie die Stadtberner Präsidialdirektion am Dienstag mitteilte. Das ehemalige Pfarr- und das Kirchgemeindehaus wurden saniert und durch einen Neubau miteinander verbunden. Zudem wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert und die Flächen wurden begrünt. Bestehende Bauteile wie Fenster und Radiatoren wurden instandgesetzt und wiederverwendet.
Mit dem benachbarten gallorömischen Amphitheater und dem Archäologiepfad steht das Kinderhaus an einem archäologisch bedeutsamen Ort. Bereits vorhandene Artefakte wurden in die Fassade der Bibliothek integriert, wie die Stadt in der Mitteilung weiter schrieb. Zudem schuf die Künstlerin Nadine K. Cenoz bronzene Kunstobjekte, die an die Geschichte der Engehalbinsel erinnern sollen.
Die Stimmberechtigten haben dem entsprechenden Baukredit in der Höhe von 16,1 Millionen im Juni 2024 zugestimmt. 2019 erwarb die Stadt die Anlage im Baurecht. Die Bauarbeiten an dem in den 1960er-Jahren erstellten Ensemble liefen seit August 2024.