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Stadt Bern saniert Spielplatz an der Neubrückstrasse

Keystone-SDA

Die Stadt Bern will den belasteten Boden und die Anlagen des Spielplatzes Neubrück im Berner Länggassquartier sanieren. Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat einen Kredit von rund 600'000 Franken.

(Keystone-SDA) Der Spielplatz auf einem ehemaligen Gärtnereiareal ist beliebt und weist nach Angaben des Stadtberner Gemeinderats vom Montag deutliche Abnutzungserscheinungen auf.

Viele Spielgeräte müssen ersetzt und insbesondere die Bauelemente der ehemaligen Gärtnerei gesichert werden. Nur so könne heutigen Sicherheitsvorgaben entsprochen werden, schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung.

Ein Sanierungsprojekt wurde im Winter 2024 gestartet. Nach der Entnahme von Bodenproben zeigte sich, dass ein kleiner Teil des Areals belastet ist. Die Belastungen gehen über die Grenzwerte hinaus. Als Sofortmassnahme wurde die belastete Stelle mit Rollrasen und einer Zwischenschicht überdeckt, um zu verhindern, dass Kleinkinder verunreinigte Erde in den Mund stecken.

Nun sollen Boden und Spielplatz saniert werden. Neben den Arbeiten am Spielplatz will die Stadt auch Defizite im davor liegenden Strassenraum beheben. Da der Stadtberner Energieversorger ewb ab 2027 in dem Gebiet Fernwärme- und Werkleitungen erneuert, will die Stadt diese Arbeiten nutzen, um mehr Platz für Fussgängerinnen und Fussgänger zu schaffen.

Für die Bodensanierung rechnet die Stadt mit Bundesbeiträgen. Für die Arbeiten im Strassenraum ist eine Kostenaufteilung zwischen der Stadt und ewb geplant.

Die Sanierungsarbeiten auf dem Areal dauern voraussichtlich von Sommer 2026 bis Frühjahr 2027. Während dieser Zeit bleibt der Spielplatz geschlossen.

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