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Strabag will Deutschland-Position stärken

Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2009 - 06:50 publiziert

DÜSSELDORF (awp international) - Der Baukonzern Strabag will sich im Baugeschäft in Deutschland trotz Krise behaupten. "Wir sind in Deutschland im Bau nicht auf dem Rückzug, sondern wollen unsere Position weiter stärken", sagte Thomas Birtel, Vorstand der Strabag AG, der "Wirtschaftswoche" (Montag). Allerdings erwartet der Deutschland-Chef bis etwa 2013 kein nennenswertes Wachstum im deutschen Baugeschäft der Strabag. "Deutschland ist für uns in den kommenden drei, vier Jahren kein Wachstumsmarkt", sagte er. Nicht nur dem Strassenbau fehlten ab 2011 die Mittel aus den Konjunkturpaketen, sondern auch dem Hochbau, der zurzeit von Geld für Schulen, Verwaltungsgebäude und Feuerwachen profitiere.
Die Kölner Strabag AG gehört zur gleichnamigen österreichischen Baugruppe - einer der führenden Baugkonzerne in Europa - mit rund 75.000 Beschäftigten, davon etwa 10.000 in Deutschland. Strabag werde sich weiterhin auch um kleinere Hoch- und Tiefbauvorhaben bemühen, sagte Birtel. Das Baugeschäft bleibe für Strabag bei weitem stärkstes Standbein.
Dem Magazin zufolge will Strabag keinesfalls dem Beispiel der Konkurrenten Hochtief und Bilfinger Berger folgen, die den Anteil des Baugeschäftes am Umsatz weiter reduzieren wollten. Interessante Hochbau-Aufträge begännen für Strabag bei einem Volumen von 500.000 Euro, im Tiefbau sogar bei wenigen tausend Euro, sagte Birtel. "Das geht bis zum Eimer Asphalt, mit dem unsere Leute nach dem Winter die Löcher in der Dorfstrasse flicken."/dh/DP/ck

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