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Wir versuchen hier etwas Neues und Sie sind per Zufall darauf gestossen. Gefällt es Ihnen? Feedback an briefing@swissinfo.ch.

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleichwertige Mitbestimmung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Am Freitag gehen die Frauen in der Schweiz hierfür auf die Strasse. Passend zum Thema haben wir zu Frauen und Kunst in Schweizer Museen recherchiert. Und festgestellt: Auch da gibt es Handlungsbedarf.

Lesen Sie selbst, was die Gemüter in Ihrer Heimat sonst noch bewegt. So viel sei schon verraten: Es geht um Klimapolitik, Shitstorm und Fussball. Viel Spass!

Ein Mann steht vor mehreren Gemälden, die an einer Wand angebracht sind.
Getty Images / Anthony Kwan

Schweizer Kunstmuseen zeigen häufiger Kunst von Männern als von Frauen. Nur gerade 26 Prozent der ausgestellten Künstler zwischen 2008 und 2018 waren weiblich. Das zeigt eine Recherche von swissinfo.ch und Radio Télévision Suisse (RTSExterner Link).

Muss Kunst männlich sein, um in Schweizer Museen gezeigt zu werden? Diese Frage ist berechtigt, wie eine Umfrage unter 125 Schweizer Kunstmuseen zeigt.

Dabei offenbaren sich je nach Museum grosse Unterschiede. Insgesamt haben nur acht Museen in ihren Einzelausstellungen mehr Frauen gezeigt als Männer. Das sind 10 Prozent. Die meistbesuchten Museen der Schweiz haben bei den Einzelausstellungen einen Frauenanteil von nur 13,6 Prozent.

Solche Zahlen schmerzten, sagt die Direktorin am Kunstmuseum Luzern, Fanni Fetzer, in einem Interview mit swissinfo.ch. Frauen seien in der Kunst zu wenig sichtbar, es gebe noch viel zu tun.

  • Hier stellen wir Ihnen sechs Künstlerinnen vor, die wiederentdeckt wurden oder erst nach ihrem Tod zu Ruhm gelangten.
  • Lesen Sie hier das ganze Interview mit Fanni Fetzer. 
  • Die ausführlichen Resultate der Recherche finden Sie hier.
sda-ats

12 Milliarden an öffentlichen und privaten Geldern jährlich: So viel soll ein Investitionsprogramm kosten, mit dem SP-Parteichef Christan Levrat das Tor zur energetischen Wende in der Schweiz aufstossen will.


Wie argumentiert die SP? «Was wir in den 1960er-Jahren für die Wasserkraft tun konnten, muss uns im Jahr 2020 für das Klima gelingen», sagte der Freiburger Ständerat in einem Interview mit der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche».

Wie sieht der Fahrplan aus? Demnach werden die Sozialdemokraten bald einen präzisen Fahrplan vorlegen, «damit wir diesen Plan für erneuerbare Energien am ersten Tag nach den Wahlen umsetzen können».

Warum gerade jetzt? Knapp fünf Monate vor den Schweizer Parlamentswahlen bringen sich die Parteien mit «Klimathemen» in Stellung. Laut dem zweiten Wahlbarometer der SRG könnte es am 20. Oktober zu einem Linksrutsch kommen – Treiber ist die Sorge ums Klima.

Aufnahme eines Mannes mit grauen Haaren und Brille in blauem Anzug.
sda-ats

SVP-Nationalrat Andreas Glarner hat Namen, Email-Adresse und Handynummer einer Lehrerin auf Facebook gepostet. Der Grund? Die Frau erinnerte in einem Elternbrief daran, dass muslimische Schüler zum Fest des Fastenbrechens freinehmen dürfen.

Was ist passiert? Glarner rief dazu auf, der Lehrerin die Meinung zu sagen, worauf diese mit gehässigen Anrufen belästigt wurde. Eine knappe Woche später hat sich Glarner nun öffentlich dafür entschuldigtExterner Link.

Was daran ist bemerkenswert? Es ist nicht das erste Mal, dass der Politiker mit seinem Handeln in den sozialen Medien für Aufsehen sorgt. Diesmal könnte sein Post aber ein juristisches Nachspiel haben: Die junge Lehrerin und die Schulbehörde prüfen rechtliche Schritte.

Was sagt das Gesetz? Früher erhielten im reformierten Kanton Zürich vor allem katholische und jüdische Kinder an gewissen Feiertagen frei. Heute können Kinder aller Religionen an einzelnen hohen Feiertagen ihrer Glaubensgemeinschaft dispensiert werden.

Aufschrift FIFA an einer Hausmauer angebracht.
sda-ats

Einmal mehr geht das Gerücht um, wonach der Weltfussballverein die Schweiz verlassen werde. Es heisst, die Fifa plane einen Umzug von Zürich nach Paris.

Konkret ist noch nichts. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Fifa-Präsident Gianni Infantino haben sich am Fifa-Kongress in Paris darüber unterhalten. Das schreibt der BlickExterner Link unter Berufung auf einen Artikel in der französischen Sportzeitung «L’Equipe».

Neu ist es auch nicht. Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Gerücht die Runde macht. Bis jetzt hat es die Fifa immer dementiert, zuletzt im Januar dieses Jahres: Die Fifa liebe Zürich und bleibe, zitierten Medien damals einen Sprecher.

Die Fifa bleibt vorerst im Dorf. Der weltweit grösste Sportverband hat seinen Hauptsitz seit 1932 in der grössten Stadt der Schweiz. Er wächst kontinuierlich, knapp 800 Angestellte arbeiten zurzeit für ihn.

  • HierExterner Link erfahren Sie mehr über den möglichen Umzug (Blick).
  • Den Artikel der Sportzeitung «L’Equipe» finden Sie hierExterner Link (auf Französisch).
  • Inspiration: Möchten Sie mitdiskutieren? Hier geht’s zur Debatte (LINK ZUM Q&A).

Die Frage ist ein Dauerbrenner: «Wie führe ich am sinnvollsten ein Konto in der Schweiz?» Antworten gibt es viele. Wir haben für Sie die drei wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Weshalb dieses Thema? Der Nutzer Hans Valer formulierte in einem Q&A seine Frage folgendermassen: «Ich wandere bald nach Afrika aus und möchte wissen, wie ich in der Schweiz am Besten ein Not-Konto mit rund CHF 10’000 anlegen könnte?» Die gesamte Diskussion finden Sie in seinem Q&A und die drei meist genannten Vorschläge hier zusammengefasst:

Kennen Sie sehr vertrauensvolle Menschen in der Schweiz? Dann soll diese Person auf deren Namen ein Konto eröffnen und sie überweisen anschliessend Ihr Geld. Oder die Person legt das Geld bar in ein Schliessfach. Ein Vertragsabschluss wäre in diesem Fall so oder so empfehlenswert. Der Zugriff aufs Geld ist jedoch relativ umständlich.

Wollen Sie sich an der Mehrheit orientieren? Viele Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer haben ein Konto bei der Postfinance. Als staatsnaher Betrieb konnte die Politik wiederholt einfordern, dass die Kontoführung für im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer günstig bleiben muss.

Das war es für heute von mir. Bitte sendet Feedback und Ideen an briefing@swissinfo.ch.

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