Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Es flogen Raketen zwischen den USA und dem Iran. Und mittendrin? Die Schweiz. Laut dem iranischen Botschafter in Bern spielte sie eine wichtige Rolle bei der Beruhigung der Lage.
Herzliche Grüsse aus Bern
Kleine Schweiz ganz gross. Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran spielte das Alpenland eine wichtige Rolle. «Schweizer Diplomaten helfen, Spannungen in der Region abzubauen», lobt Irans Botschafter in Bern.
Er zeigt sich erstaunt. Mohammad Reza Haji Karim Jabbari ist Irans Mann in Bern. Er verstehe nicht, warum die Schweizer Medien die Rolle der Schweiz auf eine Briefträgerfunktion reduziert hätten, sagt er im Interview mit Fernsehen SRF.
«Tatsächlich spielt die Schweiz aus unserer Sicht eine wichtige und einflussreiche Rolle. Ohne diese Rolle könnte sich die Situation verschlechtern», begründet der Botschafter.
Warum spielt die Schweiz in dieser Region in der Liga der Grossen? Seit 1980 nimmt sie ein so genanntes Schutzmacht-Mandat für die USA und Iran wahr. Das bedeutet, sie ermöglicht damit Staaten, die ihre Beziehungen abgebrochen haben, über die Schweizer Diplomatie einen minimalen Austausch aufrechtzuerhalten.
- Das Interview von Fernsehen SRF.
- Wer ist «unser Mann in Teheran»? Letzte Woche schrieben meine Kollegen Kathrin Ammann und Balz Rigendinger ein Porträt über den Schweizer Botschafter Markus Leitner.
- Um was genau es bei Schutzmacht-Mandaten geht, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.
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Wunschtraum für die einen, Horrorszenario für die anderen: Am 1. Januar ist die Schweiz der Europäischen Union beigetreten. Natürlich nicht ganz, sondern nur beim CO2-Handelssystem.
Seit Anfang Jahr sind grosse Unternehmen mit hohen Treibhausgas-Emissionen verpflichtet, am Emissionshandel der EU teilzunehmen. Der Mechanismus beruht auf dem Verursacherprinzip:Wer CO2 ausstösst, bezahlt.
50 Industriebetriebe, die für etwa einen Zehntel der Emissionen der Schweiz verantwortlich sind, nehmen an diesem System teil. Damit erhalten die Schweizer Unternehmen auch gleiche Wettbewerbsbedingungen wie die europäischen.
Durch die Schaffung eines internationalen CO2-Markts erhofft sich die Staatengemeinschaft die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens. Über die Wirksamkeit allerdings sind sich die Industrie und Umweltorganisationen nicht einig.
- In seinem Artikel geht mein Kollege Luigi Jorio den wichtigsten Fragen auf den Grund.
- Um was genau geht es bei der Verknüpfung der Emissionshandels-Systeme? Informationen des Bundesamts für UmweltExterner Link.
- Was ist die CO2-Abgabe? Informationen des Bundesamts für UmweltExterner Link.
Höchste Qualität. Diese Image hat die Schweiz seit Jahrzehnten. Doch ist in der Schweiz wirklich alles qualitativ besser?
Es kommt stark auf das Produkt an. Das ist die kurze Antwort auf die Frage, welche eine Leserin uns gestellt hat. Man kann aber nicht davon ausgehen, dass in der Schweiz verkaufte Produkte grundsätzlich höheren Qualitätsanforderungen unterstehen. Denn viele Produkte aus der EU werden in der Schweiz ohne vorherige Kontrolle verkauft.
Es gibt Bereiche, in denen die Schweiz der EU sogar hinterherhinkt. Welche das sind, zeigt meine Kollegin Sibilla Bondolfi in ihrem Faktencheck auf. Die gute Nachricht: Im gesundheitlich relevanten Bereich der Lebensmittel kennt die Schweiz etwas strengere Vorschriften.
- Der Faktencheck meiner Kollegin Sibilla.
- Haben auch Sie etwas über die Schweiz gehört, das Sie von uns überprüfen lassen möchten? Melden Sie sich mit Ihrer Frage bei uns!
Am 9. Februar haben Sie das Wort! Das Schweizer Stimmvolk im In- und Ausland stimmt über zwei Vorlagen ab. Seit heute können Sie an unserer Umfrage teilnehmen.
Sollen Bund und Kantone preisgünstige Wohnungen fördern? Soll es künftig strafbar werden, jemanden wegen seiner sexuellen Orientierung zu diskriminieren? Die Wohnungs-Initiative und das Anti-Diskriminierungsgesetz stehen am 9. Februar zur Debatte.
Eine erste Umfrage zeigte eine Zustimmungsrate von rund zwei Dritteln für beide Vorlagen. Gemäss Erfahrung verkleinert sich die Zustimmungsquote im Verlauf des Abstimmungskampfs. Wie werden die Werte bei der zweiten Umfrage aussehen, an der Sie auch aus dem Ausland via Internet teilnehmen können? Das erfahren Sie hier am 31. Januar.
- Wie stimmen Sie ab? Nehmen Sie teil an unserer Umfrage über die Abstimmung.
- Unsere Hintergrund-Artikel zu den beiden Themen: Wohnungs-Initiative; Anti-Diskriminierungsgesetz.
- Hier die beiden Vorlagen im Detail auf der Website des Bundesrats: Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen»Externer Link; Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen OrientierungExterner Link.
Wir haben in den letzten Tagen über den Freispruch der Klimaaktivisten, die in einer Filiale der Schweizer Grossbank Credit Suisse Tennis gespielt haben, berichtet. Jetzt wollten wir von den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern wissen, was Sie über den Freispruch denken.
«Wer das Gesetz bricht, gehört bestraft», schreibt René Müller aus Panama. Das ist nur eine Antwort auf die Frage meiner Kollegin Sibilla Bondolfi. Sie hat gestern die Community von SWI swissinfo.ch gefragt: «Rechtfertigt die Klimakatastrophe Ihrer Meinung nach einen Hausfriedensbruch?»
Einige Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer haben uns Ihre Meinung via Social MediaExterner Link mitgeteilt. Es entstand eine Debatte mit dezidierten Meinungen. Wir haben für Sie die Diskussion in einem Artikel zusammengefasst.
- Den Artikel finden Sie hier.
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