Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Der Eptinger Flaschentrick, die Geröllhalden-Grenze, der FC Corona: Ich treibe es bunt! Für Bodenhaftung sorgt das Thema Raumplanung.
Herzliche Sommergrüsse aus Bern
Das Land der Alpen wird immer mehr zur grossen Agglomeration. Ein Widerspruch?
Nein. Denn wenn grosse Teile des kleinen Landes Berge sind, drängen sich die Menschen unten im Tal – sprich dem Mittelland – immer enger zusammen.
Achtung Dichtestress-Alarm! Der Druck auf die Natur, die Umwelt und die Menschen selbst nimmt zu.
Es braucht also Regeln, die Ordnung schaffen. Meine Kollegin Sibilla Bondolfi hat sich mit grossem Elan und Engagement daran gemacht, das Fadenknäuel an Problemen und verschiedenen Interessen, die in der «Gross-Agglomeration Mittelland» aufeinanderprallen, für Sie zu entwirren.
Entstanden ist eine mehrteilige Serie, die zeigt, was es alles braucht, damit die Menschen zufrieden leben können und Boden und Natur als wichtige Ressourcen nicht gänzlich im Betonmischer zermalmt werden.
- Sibillas neue Serie über Raumplanung.
- Landschaftsinitiative gegen die Baggerschaufeln – Archivbeitrag von swissinfo.ch über eine Volksinitiative 2007.
- Schon 1932 wurde vor dem «Krebs der Verhüselung» gewarntExterner Link – Tages-Anzeiger von 2013.
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Kennen Sie den Eptinger Flaschentrick? Wir verraten ihn. Aber psssst, nicht weitersagen!
Der Markt mit Mineralwasser wird immer mehr zum Haifischbecken. Darin räumen Prädatoren wie Nestlé mit den kleinen Fischen gnadenlos auf.
Was aber kann eine kleine Quelle tun, will sie überleben? Dass die einfachen Lösungen oft die besten sind, zeigt der Fall Eptinger.
Die Besitzer der kleinen Familienfirma griffen vor drei Jahren nämlich zur Flasche – aus Glas statt PET. Und sie designten sie auch gleich selbst. Das Ende der Geschichte: Die Mehrwegflasche wurde zum Renner. Auch wenn immer noch «nur» Wasser drin ist.
- BerichtExterner Link im Berner «Bund».
- Nestlé, das Geschäft mit dem Wasser und die Kritik – Beitrag aus unserem Archiv über die umstrittene Geschäftspolitik Nestlés mit dem Trinkwasser (2012).
- Interview mit Urs Schnell, dem Autor des Dokumentarfilms «Botteled Life»Externer Link, der die Geschäftspraktiken Nestlés kritisch unter die Lupe nahm.
Die Herren des höchsten Gerichts steigen auf den Säntis. Oben schlichten sie einen delikaten Fall.
1895, vor 125 Jahren, ereignete sich Sonderbares: Drei Herren des Schweizer Bundesgerichts und der Sekretär gehen auf Expedition ins Gebirge.
Im Tross sind auch zwei Delegationen der Kantone St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden. Denn letztere wollen auch ihren Teil am höchsten Gipfel der Ostschweiz.
Und sie erhalten ihn: Das Urteil der Richter war pragmatisch-salomonisch. Gleichzeitig war es aber auch Unsinn, ging doch die neue Ausserrhodener Grenze mitten durch Geröllhalden hoch zum Gipfel.
- Der historische RückblickExterner Link der Neuen Zürcher Zeitung (Paywall).
- Der Doppemord vom Säntis – historischer Rückblick Nr. II der NZZ über ein Verbrechen in der Höhe von 1922.
- Dreifaltigkeit am Säntis – früherer Beitrag von tagblatt.ch von 2010.
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Die Super League, die höchste Klasse des Schweizer Fussballs, hat noch keinen Meister. Aber einen «FC Corona».
Mit einem Verteidiger hat es am Freitag angefangen. Am Sonntag wurde bekannt, dass auch der Präsident mitten drinsteckt: Zehn Spieler und Staffmitglieder des Fussball-Clubs Zürich (FCZ) inkl. Boss Ancillo Canepa sind mit dem Coronavirus infiziert.
Die Ansteckung ist vermutlich im Mannschaftsbus der Zürcher erfolgt, begleitete doch der Präsident seine Spieler jüngst zum Auswärtsmatch in Neuenburg. Die Betroffenen sind für zehn Tage in Quarantäne.
Nachdem die Partie des FCZ vom Wochenende gegen Sitten ausgefallen war, treten die Zürcher am Dienstag zum Derby gegen die Erzrivalen vom FC Basel wieder an – mit ihrem U21-Team. So wollen die Zürcher mithelfen, dass die Meisterschaft zu Ende gespielt werden kann.
- Der ArtikelExterner Link im Blick.
- Vom Saisonabbruch bis zu Streichresultaten: Es wird kompliziertExterner Link – Beitrag der Kollegen von SRF Sport
- Die Meisterschaft wird wie geplant fortgesetztExterner Link – der Schweizerische Fussballverbandes hält am Spielbetrieb unter Corona fest.
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