Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Bleiben oder doch lieber nicht? In der Coronakrise erscheint vielen von Ihnen eine Rückkehr in die Schweiz plötzlich denkbar - damit die Kinder wieder zur Schule gehen können.
Herzliche Grüsse aus Bern
Schweizer Schülerinnen und Schüler im Ausland sitzen wegen Corona in vielen Ländern immer noch zuhause fest. Manche Eltern denken nun über eine Rückkehr nach.
Während in der Schweiz die Schulen wieder offen sind, bleiben sie in zahlreichen anderen Ländern noch immer geschlossen.
Für viele heisst das: Monatelanger Fernunterricht – oft ohne absehbares Ende. Manche Auslandschweizer Eltern überlegen sich deshalb, in die Schweiz zurückzukehren, damit ihre Kinder endlich wieder regulär in die Schule gehen können.
Das stellt die Familien wie jene von Doris S., die mit ihrem Mann und zwei Kindern in den USA lebt, vor zahlreiche, oft riesige Probleme. Wir haben Stimmen von Schweizer Müttern und Vätern aus der ganzen Welt gesammelt.
- Lesen Sie hier den Artikel meiner Kollegin Isabelle Bannerman.
- Wie es ist, wenn Auslandschweizer der zweiten Generation in der Schweiz studieren, lesen Sie im Bericht von Melanie Eichenberger.
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1700 Franken weniger. So viel kostet uns Corona pro Kopf.
«Wir werden nach der Krise wohl alle etwas ärmer sein», sagte das SECO – mittlerweile kann man genauer abschätzen, um wieviel.
Ökonomen gehen von einem Einkommensverlust von rund 15 Milliarden Franken oder rund 1700 Franken pro Kopf aus. Die Kaufkraft wird im laufenden Jahr um rund 2,5 Prozent sinken.
Erste Lichtblicke gibt es bereits: Die Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf, auch wenn der internationale Handel noch immer leidet. Die Gewerkschaften fordern dennoch grosszügige Stimulierungsmassnahmen.
- Lesen Sie hierExterner Link den Artikel in der NZZ.
- Der Blick hat den Bericht aufgegriffenExterner Link.
- Einen Überblick über die drohende Rezension finden Sie in unserem Beitrag.
Eine Milliarde gegen die zunehmende Antibiotika-Restistenz – die Pharmariesen starten eine Offensive für neue Antibiotika. «Pflästerli-Politik» oder erfolgsversprechender Ansatz?
Mithilfe eines milliardenschweren Fonds wollen 20 grosse Pharmafirmen Wege finden, damit Antibiotika dorthin gelangen, wo sie am meisten gebraucht werden.
Das Problem: Die Menschen bilden mehr denn je Resistenzen gegenüber Antibiotika. Und die Medikamentenhersteller forschen und investieren immer weniger, da das Geschäft weniger einträglich ist.
Dank dem neuen Fonds erhofft man sich eine engere Zusammenarbeit zwischen Staat und Industrie, um diese globale Herausforderung flächendeckend anzugehen. Kritiker warnen jedoch, dass damit die grundlegenden Probleme nicht gelöst werden.
- Lesen Sie hier den Artikel meiner Kollegin Jessica Davis Plüss.
- Einen Hintergrundbericht zur Antibiotika-Krise finden Sie hier.
- Und noch mehr Hintergrundinformationen finden Sie hier.
An dieser Stelle mal ein Kulturtipp: Der verkannte Maler Friedrich Dürrenmatt.
Friedrich Dürrenmatt war ein literarischer Titan. Darob ging vergessen, dass er auch ein talentierter Maler war, dessen Werke schon zu Lebzeiten in Kunsthäusern ausgestellt wurden.
Das Schloss Spiez präsentiert nun in der Sonderschau «Dürrenmatt als Zeichner und Maler» seine düster-faszinierenden Werke. Sie dauert bis zum 25. Oktober.
Ulrich Weber, der den literarischen Nachlass des Schriftstellers verwaltet, spricht in einem Interview über diese immer noch weniger bekannte Seite Dürrenmatts und ordnet sie ein im «Kosmos Dürrenmatt».
- Lesen Sie hierExterner Link das Interview im Tagesanzeiger.
SWI-Gespräch: Wie ist die Schweiz Teil Ihrer Identität im Ausland?
Einladung zum virtuellen Gespräch
Am 1. August feiert die Schweiz Geburtstag. Zu diesem Anlass möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, was es bedeutet, Schweizerin oder Schweizer im Ausland zu sein. Wie wird die Schweiz in Ihrem Aufenthaltsland wahrgenommen? Wie geben Sie Ihre Schweizer Identität Ihren Kindern weiter? Als Expertin mit dabei ist Karin Wenger, Radiokorrespondentin von SRF in Südost-Asien und langjährige Auslandschweizerin. Schalten Sie sich am 29. Juli um 15 Uhr (MEZ) ein – Gesprächsleiterin Melanie Eichenberger freut sich auf Ihre Beiträge und Fragen.
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Gerne dürfen Sie uns Ihre Fragen oder Ideen auch im Vorfeld senden: emilie.ridard@swissinfo.ch.
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