Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Seit langem heisst es vor jeder US-Wahl, es gehe um das Schicksal der Nation. Ich hielt das stets für massiv übertrieben. Aber heute scheint das Land so gespalten zu sein wie lange nicht mehr.
Herzliche Grüsse aus Bern
Die US-Wahlen beschäftigen auch in der Schweiz. Denn es scheint um mehr zu gehen als die Frage: Republikaner oder Demokraten?
Wenn am Dienstag die älteste Demokratie der Welt zu den Urnen ruft, werden auch in der Schweiz Tausende mitfiebern. Denn es steht viel auf dem Spiel. Die Unkenrufe in den Medien mehren sich, dass dem Land blutige Unruhen bevorstünden.
Tatsächlich lassen einen Bilder schwer bewaffneter Gruppierungen, die in den Strassen patrouillieren, leer schlucken. Zumal es vor den Wahlen mehrmals zu tödlichen Zusammenstössen gekommen ist.
Tech-Konzerne wie Google und Facebook setzen vorsichtshalber schon einmal ihre Notfallpläne in Gang, die sie eigentlich für Krisenstaaten entwickelt haben.
- Was die SVP mit den Republikanern verbindet, und was sie von einander unterscheidet, erfahren Sie in unserem Bericht.
- Get out and vote! Doch die Wege, Wähler vom Urnengang abzuhalten, sind erschreckend vielfältig, wie mein Kollege Renat Künzi aufzeigt.
- Die US-Demokratie sei schon lange «auf dem absteigenden Ast», meint Expertin Claire Wardle im Gespräch über Fairplay und Desinformation im US-Wahlkampf.
- Dieser Urner überwacht die US-Wahl – ein Interview mit einem WahlbeobachterExterner Link von Tamedia.
Aus den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) fehlt es in der Schweiz an Nachwuchs.
Patrick Warnking, Chef von Google Schweiz, warnte an den diesjährigen Schweizer Digitaltage: In den nächsten Jahren würden in der Schweiz rund 120’000 MINT-Fachkräfte fehlen. Das zu ändern ist eines der Ziele der Veranstaltung, die bereits zum vierten Mal durchgeführt wird. Im Fokus steht die Jugend, die mit einer speziellen Kampagne angesprochen werden soll.
Wie es sich für Digitaltage gehört, finden die Aktivitäten heuer virtuell statt – allerdings weniger aus Überzeugung, sondern eher Corona-bedingt.
Der Anlass, der noch bis Dienstag dauert, könnte schon bald zum Exportschlager werden. Schon nächstes Jahr soll er auch in anderen europäischen Ländern stattfinden. Sieben Organisationen aus Europa haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
- Die Schweizer Digitaltage sind dieses Jahr wirklich digitalExterner Link – die Berichterstattung von Computerworld.
- Nächstes Jahr soll daraus ein europaweiter Anlass werdenExterner Link, wie die Netzwoche schreibt.
- Jovan Kurbalija fordert eine Online-Plattform, die den Umgang mit neuen Technologien erleichtert.
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Das Coronavirus verändert, wie wir sterben und trauern.
In der christlichen Tradition sind die Tage Anfang November jene Zeit, in der man den Toten gedenkt. Weltberühmt sind die Feierlichkeiten anlässlich des Dia de los Muertos in Mexiko.
Dieses Jahr stand der Tag der Toten wegen Corona unter besonderen Vorzeichen. Doch nicht nur in Mittelamerika gedenkt man der Verstorbenen wegen der Pandemie anders als üblich.
Überall auf der Welt hat das Virus die Totenrituale verändert. Abschiednehmen ist schwieriger geworden.
- Sterben und trauern zu Zeiten von Corona – in unserer Bildstrecke.
- Das ist die aktuelle Corona-Situation in der Schweiz.
- Hier haben wir für Sie die Krise in Grafiken zusammengestellt.
- Das Bundesamt für Statistik bietet ebenfalls eine Seite mit umfangreichen Zahlen zum CoronavirusExterner Link.
«Auslandschweizer wollen zurück» – titelt CH Media in verschiedenen Zeitungen, die zur Gruppe gehören. Das Zitat stammt vom Chef der arabischen Fluggesellschaft Emirates in der Schweiz.
Der Airline-Manager Jürg Müller beobachte einen Exodus, sagt er in einem Nebensatz des grossen Interviews über den momentanen Zustand seiner Fluggesellschaft.
Auf die Frage, ob es Expats gibt, die der Schweiz wegen der Corona-Krise den Rücken kehren, sagt er: «Definitiv. Wir verzeichnen vermehrt Einwegflüge verbunden mit privaten Container-Ladungen. Es gibt aber auch das umgekehrte Beispiel. Südafrika ging kürzlich wieder auf, und da haben wir gesehen, dass einige Auslandschweizer mit uns via Dubai in die Schweiz zurückkehren.»
In der Tat lesen auch wir bei SWI swissinfo.ch immer mehr von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern in den Sozialen Medien, dass sie sich in diesem schwierigen Jahr dazu entscheiden, zurückzukehren. Gehören Sie auch dazu? Wir würden gerne über Ihre Erfahrungen sowie von Ihren Plänen und Vorbereitungen hören. Schreiben Sie uns via Mail auf melanie.eichenberger@swissinfo.ch .
- Hier geht’s zum Interview in der Luzerner ZeitungExterner Link.
- «Reicht mein Geld in der Schweiz?» fragte sich Auslandschweizerin Marjorie Panzer, die eine Rückkehr ins Aug fasste.
- Und das muss man bei einer Rückkehr alles beachten: http://s.swissin.fo/1C484KN
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