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Schild Ferienhaus: Frei

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Würden Sie auch gerne wieder mal verreisen? Für Schweizerinnen und Schweizer soll es ab Freitag etwas einfacher werden, zumindest in EU-Ländern.

Herzliche Grüsse aus Bern

Schild Ferienhaus: Frei
Keystone / Daniel Reinhardt

Ab Freitag können Schweizerinnen und Schweizer voraussichtlich wieder einfacher reisen.

Es ist zwar noch nicht offiziell. Doch die EU-Kommission in Brüssel liess verlauten, dass sie das Schweizer Covid-Zertifikat ab übermorgen Freitag anerkennen will. Zwar müssen noch die Mitgliedländer zustimmen. Doch gemäss SRF News dürfte das nur eine Formsache sein.

Den Sommerferien sollte also nichts mehr im Weg stehen – oder doch? Zumindest, wer geimpft, getestet oder genesen ist, sollte ab Freitag weniger Hürden antreffen, wenn ein Grenzübertritt geplant ist.

Reisen in Pandemie-Zeiten bleibe aber immer noch etwas kompliziert, so SRF News. Um keinen Ärger bei der Einreise in ein Land zu riskieren, wird weiterhin empfohlen, vor der Abreise die genauen, aktuellen Bestimmungen des Ferienlands zu überprüfen.

Sommaruga
Keystone / Anthony Anex

Auf Reise ist derzeit Simonetta Sommaruga. Die Bundesrätin besucht Senegal.

Peru und Ghana waren bereits dran. Nun hat die Schweiz mit Senegal das dritte Abkommen zur Kompensation von CO2-Emissionen gemäss dem Klima-Übereinkommen von Paris abgeschlossen. Die Schweiz leistet mit diesen Abkommen Pionierarbeit.

Dafür reiste die Schweizer Umweltministerin Simonetta Sommaruga nach Dakar, wo die gelernte Konzertpianistin auch in kulturelle Aktivitäten einbezogen wurde.

In einem Kulturzentrum stellte sich Sommaruga neben eine DJ und liess sich in die Kunst des Scratchens mit Schallplatten einführen. Dabei zeigte sich: Zumindest beim Scratchen ist für die Bundesrätin noch Luft nach oben.

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Länder, in denen Abstimmungen stattfinden
swissinfo.ch

Wie wichtig ist uns in der Schweiz die Meinungsfreiheit?

455 Initiativen. 240 Referenden. Über so viele Themen durften wir und unsere Vorfahren in der Schweiz bereits abstimmen, seit die moderne Schweiz existiert. Doch ist die Schweiz wirklich jene ideale Demokratie, in der alle den Kurs des Landes mitgestalten können?

Meine Kollegen Urs Geiser und Jonas Glatthard gingen unter anderem der Frage nach, ob Volksabstimmungen dazu beitragen, die Meinungsfreiheit zu fördern. Ein Experte sagt in ihrem Artikel, dass in der Schweiz eigentlich nur die Verletzung von Persönlichkeitsrechten und Privatsphäre tabu sei. Es wäre aber falsch, «Abstimmungen als Speerspitze der Meinungsfreiheit zu glorifizieren», sagt ein anderer Kenner der Materie.

Und: Die Schweiz steht mit ihren Bürgerrechten nicht allein da. Auch in anderen Ländern können die Menschen aktiv Politik mitgestalten und damit ihre Meinung äussern, wie ein internationaler Vergleich zeigt.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Ist Ihre Meinungsfreiheit in Gefahr?

Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht. Aber dieses gerät mehr und mehr unter Druck. Auch in gestandenen Demokratien. Einige Gründe: Die Macht der Social Media, mehr autoritäre Führer und die Corona-Pandemie. In der Schweiz zeigt etwa ein neues Gesetz, mit dem Richter Medienberichte leichter verhindern können, dass Meinungsfreiheit auch hier keineswegs selbstverständlich ist. Nicht zu reden von…

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Stimmenzählende
Dominic Steinmann/Keystone

Apropos politische Rechte: im Thurgau wurde heute ein Ex-Stadtschreiber wegen Wahlfälschung verurteilt.

Er soll rund hundert Wahlzettel vernichtet und durch andere ersetzt haben. Zum Vorteil seiner Partei in der Stadt Frauenfeld.

Der Staatsanwalt bezeichnete den Wahltag von jenem 15. März 2020 als «rabenschwarzen Tag für die Demokratie».

Heute fiel das Urteil: Der Mann erhält eine bedingte Freiheitsstrafe von 12 Monaten und eine Busse von 3000 Franken. Er kündigte umgehend Berufung gegen das Urteil an.

Twitter-Chat
Tamedia

Twitter-User, aufgepasst! Eine neue Masche macht die Runde.

Promis im Visier: Mit einem neuen Trick versuchen Betrüger, an deren private Daten zu kommen. Wie die Zeitungen und Webseiten von Tamedia berichten, erzeugen Kriminelle derzeit auf Twitter vermehrt falsche Identitäten von bekannten Schweizerinnen und Schweizern.

Aus Isabelle wird Isabell. Der Name unterscheidet sich in diesem Beispiel nur durch einen einzigen Buchstaben. Bald werden der vermeintlich prominenten Person zahlreiche Menschen folgen. Nun werden diese per Direktnachricht kontaktiert, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass die Kontrolle über gewisse Apps auf dem Handy in die Hände der Kriminellen fällt.

Der Genfer Fotograf Niels Ackermann exerzierte dies mit einer Prepaid-SIM-Karte bis zum bitteren Ende durch, wie Tamedia berichtet. Die Betrüger konnten schliesslich auf seinen Whatsapp-Account zugreifen – auf dem natürlich nichts Verwertbares zu finden war…

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