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Händedruck auf Schweizer Fahne

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Die Schweizer Stimmbürger:innen sind in einer ziemlich einzigartigen Lage, was ihre Bundesverfassung betrifft: Mit Volksabstimmungen können sie Artikel hinzufügen oder ändern. Zum 175-jährigen Bestehen der Verfassung wird über eine Totalrevision diskutiert.

Beste Grüsse aus Bern

Schweizer Bundesverfassung
Keystone / Christian Beutler

Muss die Bundesverfassung überarbeitet werden?

1848 wurde die Schweiz zur Schweiz. Das ist 175 Jahre her und so alt ist auch die Grundlage der heutigen Bundesverfassung. Seither hat sie durch Volksabstimmungen diverse Änderungen erfahren, was weltweit einzigartig ist. 1999 wurde sie totalrevidiert.

Zum Jubiläum wird erneut eine Totalrevision diskutiert, gerade ist eine entsprechende Volksinitiative lanciert worden. Verschiedene Interessengruppen sehen bei der Bundesverfassung Verbesserungspotential.

Fehlt im Gründungsdokument etwas, um die nächsten 30 Jahre erfolgreich zu bestreiten? Welcher Artikel erhält zu wenig Beachtung? Und gehört Gott überhaupt in eine Verfassung? Mein Kollege Benjamin von Wyl geht in der neusten Folge unserer Serie Zutaten von Vertrauen und Stabilität den wichtigsten Fragen nach.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Benjamin von Wyl

Was brauchen Sie, damit Sie Vertrauen in Institutionen haben können?

Eine Grundlage für Demokratien ist das Vertrauen in Justiz, Politik, Polizei und die Medien. Deshalb befassen wir uns mit dem Thema – und fragen Sie.

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Elm nach dem Bergsturz, Schwarz-Weiss-Bild
Die Verwüstungen im Glarner Dorf Elm nach dem Erdrutsch vom 11. September 1881. Keystone

Die schlimmsten Bergstürze in der Schweiz.

Das evakuierte Bündner Bergdorf Brienz bereitet sich auf die Alarmstufe blau vor. Das ist die höchstmögliche Stufe vor dem Bergsturz, der in den nächsten Tagen bis Wochen erwartet wird.

In Brienz wurde die Gefahr der Felsmassen, die sich oberhalb des Dorfes viel zu schnell bewegen, schon längst erkannt. Menschen und Tiere sind in Sicherheit gebracht worden.

Andere Dörfer hatten weniger Glück. In der Vergangenheit haben verheerende Bergstürze ganze Dorfteile unter sich begraben und viele Leben gekostet. Wir schauen in unserem Artikel zurück auf die schlimmsten Bergstürze der Schweiz.

Bundesangestellte dürfen nicht mehr fliegen, wenn die Zugreise weniger als sechs Stunden dauert. Das hat der Bundesrat festgelegt. KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ sda-ats

Schweizer:innen verpüren wenig Flugscham.

Während der Corona-Pandemie war es bisweilen sehr ruhig am Himmel. Keine Flugreisen, dafür war Wandern in der Schweiz angesagt. Doch seit man wieder fliegen kann, wird es auch getan. Der Flugverkehr habe seit Ende der Corona-Pandemie Hochkonjunktur, schreibt der Tages-Anzeiger.

Und dies, obwohl das Fliegen auch noch deutlich teurer geworden ist. Doch das scheint die Schweizer:innen nicht vom Herumjetten abzuhalten, genauso wenig wie das ökologische Gewissen: Die breite Masse kenne keine Flugscham, heisst es im Artikel.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin May Elmahdi Lichtsteiner

Wie kann ein Wandel in der Klimapolitik bewirkt werden?

Die Aktionen der Umweltbewegung scheinen in der breiten Bevölkerung oft Unverständnis auszulösen. Was ist Ihre Meinung?

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Tiny House im Grünen
Kevin Rechsteiner, AT Verlag

Wohnen im Tiny House: Glücklicher mit weniger.

Es ist ein Trend, der nicht abreisst: Wohnen im Tiny House. Perfekt vereinbar mit der Absicht, den ökologischen Fussabdruck zu verkleinern und überhaupt weniger zu konsumieren und zu besitzen. Optisch machen sie meistens auch etwas her, Ordnung ist hier schliesslich mehr als das halbe Leben.

Doch wie fühlt es sich an, dauerhaft in einem Minihaus zu leben? Vor allem, wenn man vorher mehr als fünfmal so viele Quadratmeter zur Verfügung hatte? Ein Ehepaar im Appenzell hat den Schritt gewagt und scheint ziemlich zufrieden im Tiny Holzhaus.

An Annehmlichkeiten fehlt es nicht, das Haus ist mit allen möglichen elektrischen Haushaltsgeräten ausgestattet, ein Holzofen sorgt CO2-arm für Wärme und Ambiente. Ein Nachteil: Die vier Kinder des Paars können nicht mehr gemeinsam zu Besuch kommen.

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