The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
Löschhelikopter unterwegs.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Im Oberwallis gehen die Waldbrand-Löscharbeiten weiter – wobei der Einsatz von Armee-Helikoptern bei der Air Zermatt nicht sehr gut ankommt. Ausserdem: Zuckerfrei heisst nicht immer gesund. Zwei Forscherinnen suchen deshalb nach neuen Alternativen zu künstlichen Süssstoffen.

Freundliche Grüsse aus Bern

Ein Löschhelikopter nähert sich einem Stausee
© Keystone / Jean-christophe Bott

Waldbrand im Wallis: Die Löscharbeiten gehen weiter, um Helikopter-Einsatz entsteht Zwist.

Die Löscharbeiten im Oberwallis zur Bekämpfung des Waldbrands waren auch heute Mittwoch noch immer im Gang. Der Brand sei weiterhin nicht unter Kontrolle, die Lage sei jedoch stabil, hiess es vonseiten des Führungsstabs. Rund 50 evakuierte Personen warteten am Mittwoch weiter darauf, nach Hause zurückkehren zu dürfen.

Zu Feuer, Hitze und Wind kamen neue Probleme hinzu: Weil Bäume weggebrannt sind, sind gewisse Gebiete nun von einem Steinschlag-Risiko betroffen.

Zudem kam es offenbar zu einem Zwist um den Helikoptereinsatz. Die lokale Air Zermatt kritisierte, dass auch Super-Puma-Helikopter der Armee Löscheinsätze flogen. Dabei sei der Einsatz der Armee nicht nötig, die privaten Einsatzkräfte hätten die Lage im Griff.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Luigi Jorio

Was tun Sie, um weniger Wasser zu verbrauchen?

In mehreren Regionen der Welt wird das Wasser immer knapper. Auch bei Ihnen? Was unternehmen Sie, um weniger zu verbrauchen?

14 Likes
84 Kommentare
Diskussion anzeigen
Auf einem Kaffeelöffel liegen zwei Süssstoff-Kügelchen
Keystone / Hendrik Schmidt

Süsse Forschung: Schweizer Forscherinnen suchen nach gesunden Alternativen zu Zucker.

Wie halten Sie es mit dem Zucker im Kaffee? Es gibt jene, die trinken ihn ausschliesslich zuckerfrei und geniessen die bittere Note. Und andere, die bringen das Getränk ungesüsst kaum hinunter. Wer es gerne süss hat – sei es nun beim Kaffee, beim Tee oder im Essen –, kann echten Zucker nehmen, oder künstliche und dadurch kalorienarme Süssstoffe.

Kalorienarm heisst aber noch nicht gesund, wie die Forschung zeigt. Auch die Weltgesundheitsorganisation rät inzwischen von der Verwendung von künstlichen Süssstoffen ab.

Zwei Schweizer Forscherinnen untersuchen deshalb zwei andere Arten von Süssstoffen, bei denen der Nutzen die gesundheitlichen Risiken überwiegen könnte. Die Rede ist von Erythrit und Xylit.

Blick auf das Kapitol in Washington D.C.
Keystone / Charles Dharapak

Die Schweiz bleibt in der Schusslinie: Der US-Kongress kritisiert die Schweiz wegen mutmasslichen Russland-Geschäften.

Die Kritik ist nicht neu, aber diesmal kommt sie erneut aus den USA: Der amerikanische Kongress ist der Auffassung, die Schweiz sei das bevorzugte Ziel russischer Oligarchen und korrupter Beamter, um ihr gestohlenes Geld zu verstecken.

Die so genannte Helsinki-Kommission des US-Kongresses hat am Dienstag Kritik an der angeblichen Rolle der Schweiz als Dienstleisterin für russische Übeltäter geäussert, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet. Zudem soll sie auch eine Schlüsselrolle bei der Umgehung russischer Exportkontrollen spielen.

Um die Russland-Sanktionen geht es auch in unserer Serie «Die Schweiz im Fadenkreuz». Dort beleuchten und hinterfragen wir, wie es um die Umsetzung der Sanktionen gegen Russland durch die Schweiz geht und wo die grössten «Blinden Flecken» sind.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Wie haben Sie das Schweizer Bürgerrecht erhalten oder verloren?

Und welche Auswirkungen hat dies auf Ihr Leben gehabt? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte.

136 Likes
167 Kommentare
Diskussion anzeigen
Ein neuer Schweizer Pass auf einem Koffer, fotografiert am Dienstag
© Keystone / Christian Beutler

Grosses Privileg: Mit dem Schweizer Pass lassen sich 187 Länder visafrei bereisen.

Es gibt Dinge, die unser Leben ab der Geburt massgeblich mitprägen, auf die wir aber zunächst keinerlei Einfluss haben. Dazu zählen Aussehen, Gesundheit – und Nationalität. Ob unsere Zugehörigkeit zu einem Staat nun etwas ist, auf das man stolz sein soll, oder im Gegenteil etwas, worauf man gar nicht stolz sein kann, ist eine weltanschauliche Frage.

Unbestrittener Fakt ist aber, dass sich mit gewissen Nationalitäten – und Pässen – die Welt einfacher bereisen lässt als mit anderen. Mit dem Schweizer Pass etwa kann man 187 Destinationen visafrei bereisen – in einem internationalen Ranking kommt der rote Pass mit dem weissen Kreuz damit auf Platz fünf der weltweit wertvollsten Pässe.

Den Podestplatz belegt Singapur, auf Platz zwei folgen Deutschland, Italien und Spanien. Am schwierigsten ist der visafreie Zugang zu anderen Ländern für Menschen aus Syrien, Irak oder Afghanistan.

Meistgelesen
Fünfte Schweiz

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft