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Eine Touristin blickt in den Schweizer Bergen von einer Terrasse auf das Bergpanorama.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Verbringen Sie Ihre Ferien lieber am Meer, in den Bergen – oder zu Hause, weil es dort am gemütlichsten ist? So oder so: Die Schweizer Hoteliers können sich derzeit über mehr Logiernächte freuen. Und das, obwohl wieder mehr Schweizer:innen ins Ausland reisen.

Freundliche Grüsse aus Bern

Eine Touristin schaut sich Schweizer Postkarten an
© Keystone / Christian Beutler

Gute Zeiten für den Schweizer Tourismus: Hotels verzeichnen wieder mehr Logiernächte.

Die Tourismusbranche hat Grund zur Freude: Im Vergleich zum letzten Jahr verzeichnen die Schweizer Hotels bei den Logiernächten einen Zuwachs von 9 Prozent. Obwohl die Schweizer Tourist:innen nach der Pandemie wieder vermehrt ins Ausland reisen und dort Ferien machen, verzeichnen die heimischen Hotels ein Plus.

Dies ist unter anderem den Feriengästen aus Nordamerika und Südostasien zu verdanken, die ihrerseits wieder nach Europa reisen – beziehungsweise reisen können. Bis die indischen und chinesischen Tourist:innen wieder zahlreicher in die Schweiz kommen, dürfte es allerdings noch etwas dauern. In beiden Ländern hielten die Corona-Restriktionen länger an als anderswo.

Die Schweizer:innen, die es sich leisten können, machen derweil wieder einen Roadtrip durch die USA oder verbringen die Sommerferien in Spanien am Meer. Andere haben während der Pandemie das Reiseland Schweiz aber nachhaltig (wieder)entdeckt und verbringen die Ferien auch weiterhin gerne im Tessin oder Appenzellerland.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Luigi Jorio

Was tun Sie, um weniger Wasser zu verbrauchen?

In mehreren Regionen der Welt wird das Wasser immer knapper. Auch bei Ihnen? Was unternehmen Sie, um weniger zu verbrauchen?

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Blutuntersuchung im Rahmen eines HIV-Tests
© Keystone / Gaetan Bally

Er lebte seit den 1990er-Jahren mit dem Virus: Mann in Genf gilt als von HIV geheilt.

Gute Neuigkeiten aus Genf: Dort gilt ein Patient des Genfer Universitätsspitals von HIV geheilt. Nach einer Knochenmarktransplantation zur Behandlung von Blutkrebs seien beim Mann keine HI-Viren mehr im Körper feststellbar, teilte das Universitätsspital mit.

Weltweit ist dies noch immer eine Seltenheit: Weltweit galten bis anhin nur fünf Menschen nach einer Knochenmarktransplantation als von einer HIV-Infektion genesen.

«Was mir passiert ist, ist wunderschön, magisch», lässt sich der Mann zitieren, der seit den frühen 1990er-Jahren mit HIV lebte. Der Fall bringt laut dem Genfer Spital zudem neue Erkenntnisse für die Forschung.

Anfang der 1980er-Jahre wurde in den USA erstmals über eine mysteriöse Krankheit berichtet: Fünf homosexuelle Männer litten an einer seltenen Form von Lungenentzündung. Dann schlug die Aids-Epidemie mit voller Wucht zu. Mehr als 40 Millionen Menschen starben daran. Heute ist eine Infektion mit dem gefürchteten Virus zumindest in den Industrieländern jedoch kein Todesurteil mehr.

Gerichtssaal des Europäischen Menschenrechtshofes in Strassburg
© Keystone / Christian Beutler

«Europäisierung des Rechts»: Über den Einfluss von Strassburg auf die Bundesverfassung.

Bei «Europäisierung» denke man unweigerlich an die Europäische Union, schreibt die Völkerrechtlerin Helen Keller, die von 2011 bis 2020 Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte war. Europa habe sich aber in vielen weiteren internationalen Organisationen institutionalisiert – so zum Beispiel im Europarat, dem die Schweiz 1963 beitrat.

Der Europarat und die Europäische Menschenrechtskonvention haben im Laufe der letzten Jahrzehnte vor allem in der Schweizer Bundesverfassung deutliche Spuren hinterlassen. Dies führe zu einem Spannungsfeld zwischen den direktdemokratischen Rechten in der Schweiz und dem europäischen Grundrechtsstandard, schreibt die Völkerrechtlerin. Dieses Dilemma ist – und bleibt – für die Schweiz eine der grossen verfassungsrechtlichen Herausforderungen.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Wie haben Sie das Schweizer Bürgerrecht erhalten oder verloren?

Und welche Auswirkungen hat dies auf Ihr Leben gehabt? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte.

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Die neuen Limmatschiffe bei ihrer Taufe im Frühling 2023
© Keystone / Michael Buholzer

«Europäisierung» zum Zweiten: Wie sich EU-Richtlinien auf die Zürcher Limmatschiffe auswirken.

Um die Auswirkungen von europäischen Regeln auf den Alltag in der Schweiz geht es auch in einem anderen – allerdings etwas weniger dramatischen – Fall: In Zürich sind die Passagiere und Passagierinnen der neuen Limmatschiffe offenbar unglücklich, weil die Sitze zu tief seien und die Sicht aufs Wasser und auf das Panorama dadurch eingeschränkt werde.

Laut der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) ist eine EU-Richtlinie an der neuen Anordnung der Sitze schuld.

Doch nicht nur bei den Tourist:innen scheinen die neuen Touristen-Boote durchzufallen – auch die Zürcher Politik scheint wenig für die E-Schiffe übrig zu haben.

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