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Lausanne

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Die Schweiz hat eine lange diplomatische Tradition. Vor genau 100 Jahren fand in Lausanne das erste diplomatische Grossereignis in der Schweiz statt, bei dem nach dem Ersten Weltkrieg das Osmanische Reich aufgeteilt wurde. Dass dies nicht optimal herausgekommen ist, hat die Geschichte gezeigt, doch die Schweiz ist Austragungsort für diplomatische Konferenzen geblieben.

Herzliche Grüsse aus Bern

Menschenmenge in Lausanne 1923
Agence ROL – Bibliothèque nationale de France

Acht Monate Friedenskonferenz: Wie Lausanne zum Austragungsort der ersten diplomatischen Konferenz auf Schweizer Boden wurde.

Heute vor 100 Jahren hat der erste Friedenskongress auf Schweizer Boden stattgefunden. Falls Sie gerade in der Schweiz Ferien machen, lohnt sich ein Abstecher nach Lausanne, wo das Historische Museum dem Vertrag von Lausanne eine Ausstellung widmet.

Ziel der Konferenz war es, das Osmanische Reich aufzuteilen und den Frieden im Nahen Osten zu sichern, wie sie im Briefing bereits lesen konnten. Doch warum fand dieser Gipfel in Lausanne statt?

Ein Grund war natürlich der neutrale Schweizer Grund, auf den sich die Vertreter der Alliierten und der Türken als Austragungsort einigen konnten. Dazu kommen praktische Gründe wie die hohe Luxushotel-Dichte sowie die gute Erreichbarkeit per Flugzeug und Bahn – man konnte ohne Umsteigen mit dem Orient-Express aus Konstantinopel anreisen.

  • Lesen Sie hier im Artikel meines Kollegen Olivier Pauchard, was die Friedenskonferenz für die diplomatische Zukunft der Schweiz bedeutete und wie die Lausanner Bevölkerung darauf reagierte.
  • Acht Monate lang waren Diplomaten und Journalisten aus aller Welt in Lausanne versammelt, ein Vertrag wurde abgeschlossen, doch das Ziel der Konferenz wurde verfehlt, wie sie in unserem Artikel nachlesen können.
  • Nicht nur diplomatische Konferenzen wurden in der Schweiz erfunden, nein, auch die rosarote Welle, welche die Welt momentan mitreisst, hat ihren Ursprung in der Schweiz. Ich rede von Barbie. Der eben gestartete Film über die langbeinige Puppe löst gerade einen pinkfarbenen Hype aus. Wie viele von Ihnen ist Barbie im Ausland zu Hause und erfolgreich – doch auch ihre Wurzeln kommen aus der Schweiz, wie Sie hier in unserer Kuration von RSI lesen können
Ein roter Rucksack mit einem weissen Kreuz steht auf einer schwarzen Koffer.
sda-ats

Wie aus dem Traum vom Auswandern kein finanzieller Alptraum wird.

«Ich bin aus finanziellen Gründen ausgewandert.” Immer wieder hören wir bei SWI swissinfo.ch von Auslandschweizer:innen, dass das Geld der Grund für ihren Wegzug aus der Schweiz war. 

Besonders viele Rentner:innen haben der Schweiz den Rücken gekehrt und geniessen das Leben anderswo – oft bei tieferen Lebenshaltungskosten und höheren Temperaturen. Wer dagegen ins Ausland zieht und dort einen neuen Job sucht, muss möglicherweise den Lebensstandard anpassen.

Zwar kostet das Leben im Ausland meist weniger, doch auch die Löhne sind meistens bedeutend tiefer. Die erhoffte Kaufkraft kann so massiv abnehmen und am Schluss bleibt eventuell nicht mehr viel vom Geld oder vom Auswanderungs-Traum.

  • Der Blick hat ausgerechnet, wie teuer das Leben in den beliebtesten Destinationen von Auslandschweizer:innen ist – Artikel im BlickExterner Link.
  • Ariane Rustichelli, Direktorin der Auslandschweizer-Organisation (ASO), sagt, dass sich die Auswanderer und Auswanderinnen oft nicht gut genug vorbereiten, was die Finanzen angeht. Vor allem bei den Sozialversicherungen kann es zu einem bösen Erwachen kommen. Viele würden erst bei der ASO um Rat fragen, wenn es schon zu spät ist – Artikel im Blick. (Paywall)
  • Wenn die neue Heimat zum Inferno wird: Auf Rhodos wüten derzeit schlimme Waldbrände. Unter den Menschen, welche die griechische Insel verlassen wollen, sind auch Auslandschweizerinnen, wie Watson berichtetExterner Link
  • Das EDA hat für Rückreisende am Flughafen von Rhodos einen Schalter eingerichtet, wie Sie bei uns lesen können.
Waldbrand im Wallis
© Keystone / Jean-christophe Bott

Extreme in der Schweiz: Waldbrand im Wallis brennt weiter – La Chaux-de-Fonds wird von schwerem Sturm heimgesucht.

Nicht nur in Südeuropa brennen die Wälder, auch in der Schweiz ist ein Waldbrand ausgebrochen. Seit einer Woche brennt es im Wallis oberhalb von Bitsch/Ried-Mörel, mehr als 100 Hektar Wald sind schon zerstört.

Und es brennt immer noch weiter. Seit dieser Woche kämpfen die Feuerwehrleute mit einer neuen Taktik: Mit Wärmekameras werden Glutnester im Wald ausgemacht und anschliessen die Helikopter so anvisiert, damit sie ihre ganze Ladung von 900 Litern Wasser direkt über dem Glutnest ausleeren können.

Seit der Waldbrand ausgebrochen ist, hat es auch schon gewittert. Doch anders als gedacht, helfen die Wolkenbrüche bei den Löscharbeiten nicht. Um wirklich etwas zu bewirken, wären zwei bis drei Regentage nötig. Gewitter sind eher kontraproduktiv, da sie die Feuerwehrleute zum Unterbruch zwingen.

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Gastgeber/Gastgeberin Giannis Mavris

Klimaschutz per Gesetz: Braucht es mehr oder weniger Vorschriften?

Kann ein effektiver Klimaschutz staatlich gelenkt werden? Oder ist ein liberales Modell, das auf Eigenverantwortung basiert, zielführender?

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Das Frauen Fussballnati-Team
© Keystone/sfv/gaetan Bally

Gegen Verletzungen und das Tabu: Schweizer Nati-Fussballerinnen passen Training dem Zyklus an.

Seit letzten Freitag ist wieder Fussball: In Neuseeland hat die WM der Frauen begonnen. Dieses Wochenende hat das Schweizer Team mit einem Thema Schlagzeilen gemacht, das polarisiert: mit einem Training, das speziell auf den weiblichen Zyklus ausgelegt ist.

Das beginnt schon beim Morgenessen, wo die Nährstoffe im Smoothie an die Zyklusphase angepasst wird. Dabei geht es nicht nur darum, sportlich das Optimum rauszuholen, sondern auch darum, Verletzungen zu vermeiden.

In den Online-Kommentarspalten ist ersichtlich, dass dieses Thema vielen Lesenden unangenehm ist. Die Menstruation soll privat bleiben, heisst es. Die Fussballspielerinnen sehen es anders und wollen, dass dieses sinnlose Tabu hoffentlich bald der Vergangenheit angehört. 

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