Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Diese Woche bekomme ich Besuch aus den USA. Neben Sehenswürdigkeiten habe ich natürlich auch Kulinarisches auf dem Programm: Brot. Dass ich nicht die Einzige bin, die das Schweizer Brot schätzt, zeigt ein Blick nach London. Dort werden in der Swiss Bakery sogar Freudentränen vergossen.
Herzliche Grüsse aus Bern
So könnten die Olympischen Winterspiele in die Schweiz geholt werden.
Momentan schwitzen wir in der Schweiz bei über 30 Grad. Doch der Winter kommt trotzdem irgendwann, mit ihm der Wintersport – und vielleicht die Olympischen Spiele. Momentan wird in der Schweiz über eine Kandidatur für Olympische Winterspiele diskutiert.
Es wäre nicht die erste Kandidatur in diesem Jahrtausend. Wir erinnern uns zum Beispiel schmerzlich zurück an Sion 2006, als der damalige Sportminister Adolf Ogi und das ganze Wallis die Spiele schon für eine abgemachte Sache hielten. Doch ging die Zugabe an Turin, und die Enttäuschung war riesig.
Nun hat ein Professor für Nachhaltigkeit und Geografie eine Idee, wie es dieses Mal klappen könnte. Die Schweiz soll sich als ganzes Land und nicht mit einer einzelnen Stadt oder Region bewerben. So könne die bestehende Infrastruktur genutzt und die Auslastung der Hotels besser verteilt werden.
- So könnten nachhaltige Spiele in der Schweiz aussehen – Interview im Tages-AnzeigerExterner Link. (Paywall)
- Auch SRF hat über das Thema berichtetExterner Link.
- Hier können Sie nachlesen, wie sich die Enttäuschung von Sion angefühlt hat – Artikel von WatsonExterner Link.
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Die Schweiz macht eine Ausnahme: Damit die humanitäre Hilfe trotz Sanktionen ihr Ziel erreicht.
Wer ein unerwünschtes Verhalten an den Tag legt, wird sanktioniert. Zum Beispiel ganze Staaten, aktuell trifft das Russland, welches einen Krieg gegen die Ukraine begonnen hat.
Doch von Sanktionen betroffen sind weltweit auch Millionen von unschuldigen Menschen, deren Lebenssituation sich deshalb verschlechtert. In Syrien waren nach dem verheerenden Erdbeben im Februar 2023 Tausende auf Hilfe angewiesen.
Um diese trotz Sanktionen zu erreichen, haben die EU und die USA Ausnahmen gewährt. Die Schweiz geht noch einen Schritt weiter und hat eine unbefristete Ausnahmeregelung bestimmt.
- Lesen Sie hier im Artikel meiner Kollegin Ariane Lüthi, welchen Weg die Schweiz im hochpolitischen Gebiet der internationalen Sanktionen wählt.
- Hier finden Sie die weiteren Beiträge unserer Serie zur Umsetzung der Russland-Sanktionen.
- Die Arbeit in Krisengebieten ist eine gefährliche – Artikel von SWI swissinfo.ch.
Mehr als Brot: Diese Bäckerei in London stillt das Heimweh der Auslandschweizer:innen.
Gibt es im Land, in dem Sie leben, gutes Brot? Für viele schmeckt der Biss in eine schöne Scheibe Ruchbrot einfach unverkennbar nach Heimat. Und oft muss in der Ferne auf diesen Geschmack verzichtet werden.
Nicht so in London: Dort haben Brotliebhaber:innen Glück. In der Hauptstadt des vereinigten Königreichs gibt es eine Schweizer Bäckerei, die den Heimweh-Hunger nach St. Galler-Brot, Seeländer Ruchbrot und Büürli stillt.
Geführt wird die Bäckerei von André Brogli aus Zürich und Tanja Gugger aus dem bernischen Ins. Ihre Backwaren werden zuweilen auch auf Schloss Windsor serviert und vielleicht sogar vom König verspiesen.
- Erfahren Sie hier mehr über die Swiss Bakery in London – Artikel von SRF bei SWI swissinfo.ch.
- Die Schweizer:innen mögen nicht nur Brot, sondern natürlich auch Käse. Nach einem Urteil aus den USA hat der Gruyère jedoch an Swissness verloren, wie Sie in unserem Artikel lesen können.
- Und Schokolade. Aber Achtung, dort hat es eventuell giftiges Kadmium drin – Artikel von SWI swissinfo.ch
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Namenstatistik: Das sind die beliebtesten Vornamen der Schweiz.
Kürzlich hat mein Kollege Christian Raaflaub an dieser Stelle über Nachnamen geschrieben. Heute sind die Vornamen dran, denn jeweils Ende August wird die Vornamenstatistik der Schweiz publiziert.
Auf den ersten Blick hat sich nicht viel getan im Vergleich zu den letzten Jahren. Auf den oberen zehn Plätzen wechseln sich bei den Mädchen Namen wie Mia, Emma, Emilia, Sofia ab. Bei den Knaben ist Noah auf Rang 1 – wieder einmal. Seit 10 Jahren war Noah mit zwei Ausnahmen (2. Rang) der beliebteste Jungenname in der Schweiz.
Was fehlt in den Top 20 der Mädchen- und Jungennamen? Das kann ich Ihnen als Linguistin sagen: Stimmlose Plosive. Das sind die Laute p, k und t. In den letzten zwanzig Jahren sind diese bei Eltern höchst unbeliebt geworden. Sie wählen für ihre Babys Namen, die weich klingen. Was heisst: In der Schweiz können Sie an einen Spielplatz stehen und eine beliebige Kombination von Vokalen und den Buchstaben m, l oder n rufen, und es wird ein Kind kommen.
- Hier können Sie lesen, welche Namen es in die Top 20 geschafft haben – Artikel von WatsonExterner Link.
- Im Gegensatz zu früher sind heute jedoch mehr Vornamen im Umlauf – der Nachwuchs soll ja mit einem möglichst einzigartigen Namen gefeiert werden. Früher wurde der gleiche Vorname viel öfter vergeben. Können Sie erraten, welcher Vorname von allen Menschen in der Schweiz der häufigste ist? Dieser Artikel von SRF verrät esExterner Link.
- Betrachtet man statt die Namen die Zahlen der Geburten, wird ersichtlich, dass in der Schweiz immer weniger Kinder geboren werden. Das hat auch Auswirkungen auf die ältere Generation: Viele Senior:innen wünschen sich Grosskinder, doch nicht alle bekommen welche, wie Sie in meinem Artikel lesen können.
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