Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Wie geht es Ihnen? Die SRG hat der Schweiz in einer grossen Umfrage den Puls genommen. Dabei wurden auch Sie, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, befragt. Die wichtigsten Resultate finden Sie in Ihrem heutigen Briefing.
Herzliche Grüsse aus Bern
Eine heile Welt mit Rissen, so das Fazit der SRG-Umfrage zum Befinden der Bevölkerung.
Es ist Wahljahr in der Schweiz. Dabei steht immer das Befinden der Schweizerinnen und Schweizer im In- und Ausland im Zentrum. Die Parteien wollen wissen, wo der Schuh drückt und wie sie das am besten in ihr Programm aufnehmen können.
An einer der grössten Meinungsumfragen, die je in der Schweiz durchgeführt wurden, haben 57’000 Personen teilgenommen und 300 Fragen beantwortet. Gegen zwei Drittel gaben an, es gehe ihnen gut bis sehr gut. Ein knappes Drittel aber finden ihre finanzielle Situation «eher oder sehr stark» belastend.
Auch die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wurden in der Umfrage berücksichtigt. Und siehe da, es kann sich sogar lohnen, im Ausland zu leben: Die Umfrage zeigt, dass sich dies positiv auf die Gesundheit auswirken kann und man ausgeruhter, ruhiger und weniger deprimiert ist.
- Unser Artikel über die grosse Umfrage unter Schweizerinnen und Schweizern im In- und Ausland mit mehr Details und einer Einordnung der Ergebnisse.
- Die Aspekte der Umfrage, welche die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer explizit betreffen, haben wir für Sie in einem separaten Artikel aufgearbeitet.
- Was verrät die SRG-Umfrage über die Schweiz? Mein Kollege Balz Rigendinger ging dieser Frage in unserem Debattenformat «Let’s Talk» mit Fachleuten auf den Grund.
Mehr
Ist die Vielsprachigkeit noch Teil der Schweizer Identität?
Die Mehrsprachigkeit ist eine der wichtigsten Schweizer Eigenheiten. Doch werden wir in naher Zukunft nur noch Englisch miteinander reden? Das fragt «dialog», das neue Format der SRG, das den Dialog zwischen den verschiedenen Sprachregionen des Landes fördern will.
Um die Debatte auf eine fundierte Grundlage zu stellen, bietet die SRG zu jedem Thema, über das diskutiert wird, eine Reihe von Hintergrundartikeln aus allen Landesregionen und von SWI swissinfo.ch an. Die Debatten werden moderiert und in die vier Landessprachen übersetzt.
Debattieren Sie mit! Dazu wählen Sie zuerst einige für Sie relevante Artikel aus unserer Auswahl aus, wie auch die dazugehörige Debatte. Nachdem Sie sich registriert haben, können Sie mitdiskutieren.
- Hier geht’s zur ersten Debatte des neuen SRG-Angebots «dialog».
- Was genau ist «dialog»? In diesem Video erfahren Sie mehr über das Projekt.
- Mehr Details zum ProjektExterner Link auf der Website der SRG SSR.
Es fahren wieder Züge durch den Gotthard-Basistunnel, aber…
Für Reisende vom und ins Tessin gilt weiterhin: Umweg über die «Panoramastrecke». Das bedeutet, die Reisezeit verlängert sich um eine Stunde. Wir erinnern uns: Vor rund zwei Wochen entgleiste ein Güterzug im Tunnel und zerstörte über 20’000 speziell angefertigte Betonschwellen.
Nun haben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mitgeteilt, dass seit heute Morgen wieder Güterzüge durch den Tunnel fahren können. Passagierzüge können den Basistunnel wegen fehlender Evakuierungsmöglichkeiten aber noch nicht befahren.
Für den einstweilen durch den alten Gotthardtunnel geführten Personenverkehr kündigen die SBB immerhin einige Verbesserungen an. So sollen ab morgen Donnerstag mehr Züge mit Maximallänge verkehren. Das bedeutet, es stehen wieder mehr Sitzplätze zur Verfügung. Reisende hatten sich darüber beschwert, dass sie die Fahrt stehend verbringen mussten. Zudem sollen wieder Spartickets angeboten werden. Wie lange die Umleitung des Personenverkehrs noch dauern wird, ist gegenwärtig nicht bekannt.
- SRF News zur Wiedereröffnung des Gotthard-Basistunnels für GüterzügeExterner Link.
- Welche internationalen Auswirkungen der Unfall im Basistunnel hatExterner Link, beschreibt heute der Blick.
- Der Gotthard-Basistunnel interessiert auch in DeutschlandExterner Link, wie dieser Artikel in der Frankfurter Allgemeinen zeigt.
Mehr
Der grosse Datenklau, von dem auch Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer betroffen waren: Jetzt wird untersucht.
Im Mai haben Cyberkriminelle den wohl umfassendsten Datensatz über Schweizerinnen und Schweizer im Ausland gestohlen und veröffentlicht, wir berichteten darüber. Die Daten wurden beim Verlag der Schweizer Revue gestohlen.
Nun hat der Bundesrat (Landesregierung) heute eine Administrativ-Untersuchung über den Datenabfluss bei der Firma Xplain angeordnet. Bei dieser Firma hat die gleiche Gruppe von Cyberkriminellen namens «Play» mit einem Ransomware-Angriff Daten entwendet. Darunter befinden sich auch «klassifizierte Informationen sowie besonders schützenswerte Personendaten aus der Bundesverwaltung», wie es in einer aktuellen Mitteilung heisst.
Dass sich viele Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer Sorgen machen, dass ihre Adressen im Darknet gelandet sind, zeigen die vielen Rückmeldungen, die wir bei SWI swissinfo.ch erhalten haben. Und auch im Auslandschweizerrat, der sich letzte Woche in St. Gallen traf, war der Datenklau ein Thema.
- Die zitierte Mitteilung der BundesbehördenExterner Link finden Sie hier.
- Nau.ch berichtete zuerstExterner Link über den Entscheid des Bundesrats.
- Der Artikel von Balz Rigendinger zum Datenklau der Adressen von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern.
- Unser Bericht vom Auslandschweizerrat in St. Gallen vom letzten Freitag, wo auch der Adressdiebstahl ein Thema war.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards