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Zerbombtes auto vor zerbombtem Haus in der Ukraine

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Russland führt Krieg gegen die souveräne Ukraine – und Schweizer Banken haben munter weiter mit Russ:innen aus der Entourage von Kriegsherr Putin geschäftet. Das zeigen Recherchen des Tages-Anzeigers.

Herzliche Grüsse aus Bern

Zerbombtes auto vor zerbombtem Haus in der Ukraine
Dominic Nahr / NZZ

Entgegen Beteuerungen der Branche nehmen Schweizer Banken immer noch gern Millionen aus Russland.

Achtung, Zündstoff: Hochrangige Unterstützer:innen von Putins völkerrechtswidrigem Krieg gegen die Ukraine bringen ihre Millionen nach wie vor in den sicheren Hafen namens Schweizer Banken.

Alexander Ponomarenko, der Chef der Moskauer Wasserwerke, unterstützt den Krieg mit Geld und seinen Angestellten als Soldaten.

Er und seine Familie haben «Dutzende Millionen» auf Schweizer Konten deponiert. Noch 2022 hätten Schweizer Banken Millionenkonten aus dem Umfeld Putins gehalten, berichten Investigativjournalist:innen des Tages-Anzeigers.

Obwohl die Branche zugesichert hat, auf solche Gelder zu verzichten, ist das muntere Geschäften mit russischen Riesenvermögen rechtens solange die Personen nicht auf der Sanktionsliste figurieren.

Nur: «Damit gefährden sie den Ruf des ganzen Landes», heisst es in einem Kommentar der Zeitung.

Bett mit einem Teddybär auf dem Kopfkissen
Keystone SDA

Psychische Gesundheit rückt immer mehr in den Fokus. Wie kann sie gefördert und gestärkt werden?

Darüber haben 80 junge Menschen aus der Schweiz diskutiert. Und das in einem neuen Format – dem «Zukunftsrat U24». Das Besondere daran: Die Teilnehmenden wurden per Los ermittelt.

Das Thema, das die jungen «Zufallsbürger:innen» berieten, ging als Sorge Nummer eins aus einer grossen Umfrage bei 20’000 jungen Menschen in der Schweiz hervor.

«Psychische Gesundheit sollte kein Tabu sein, und ich bin dafür, dass man in der Schule ansetzt», sagte die 17-jährige Annabel Lewis aus Genf.

Die Beratungsdienste für Personen in psychischen Notsituationen Dargebotene Hand und Pro Juventute verzeichneten im ersten Halbjahr starke Zunahmen von Hilferufen insbesondere auch von jungen Menschen.

In den Kampagnen der Parteien für die Schweizer Parlamentswahlen von Ende Oktober taucht das Thema Mental Health aber nirgends auf.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Benjamin von Wyl

Was brauchen Sie, damit Sie Vertrauen in Institutionen haben können?

Eine Grundlage für Demokratien ist das Vertrauen in Justiz, Politik, Polizei und die Medien. Deshalb befassen wir uns mit dem Thema – und fragen Sie.

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Demo von rechtsextremen Reichsbürger:innen in Deutschland
Keystone SDA

In Deutschland wächst die Gefahr durch so genannte Reichsbürger:innen. Wie steht es in der Schweiz mit Menschen, die den Staat verleugnen?

Der verhinderte «Putsch» eines deutschen Prinzen und seiner Gruppe Ende 2022 gegen die Bundesrepublik hat gezeigt: Die Reichsbürger:innen verfügen auch Waffen und Personen, die solche einsetzen können. Die wachsende Szene, gemäss deutschem Geheimdienst rund 23’000 Personen stark, stellt für die Demokratie und die Gesellschaft ein ernstzunehmendes Risiko dar.

Staatsverweigerer:innen gibt es auch in der Schweiz. Sie behaupten, diese sei eine Firma, geführt von einer bösen Elite, und kein legitimer Staat. Also anerkennen sie weder Gesetze noch Weisungen der Behörden.

Betreibungsämter sprechen von «kritischen Situationen» und «Einschüchterungsversuchen».

 propos böse: Laut Extremismusforscher Dirk Baier sind Staatsverweiger:innen zehnmal so gewaltbereit wie Personen, die hinter der Demokratie stünden.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Zeno Zoccatelli

Welche Tiere und Pflanzen sehen Sie in Ihrem Wohnort nicht mehr? Was können wir dagegen tun?

Die biologische Vielfalt schwindet wegen menschlicher Aktivitäten und Klimawandel. Was sollten wir und die Politik dagegen tun?

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Frauen, die an einer Demo ein Kartonplakat in die Höhe halten mit dem Slogan Never again
Keystone / Magali Girardin

In der Schweiz werden Frauen, die abtreiben, immer noch stigmatisiert.

Seit 2002 können Frauen in der Schweiz legal ihre Schwangerschaft bis zur zwölften Woche unterbrechen.

Die WHO empfiehlt jedoch statt Fristenregelungen die völlige Straffreiheit von Abtreibungen.

Doch rechte Kreise kämpfen auch in der Schweiz gegen diese Öffnung. Sie scheiterten aber mit zwei Volksinitiativen schon im Sammelstadium.

Eine junge Frau berichtete meiner Kollegin Katy Romy von ihrer Abtreibung. Die zweiwöchige Frist zur Bestätigung der Schwangerschaft sei für sie enorm belastend gewesen, umso mehr, als sie bereits körperlichen Symptome gespürt habe. «Der Prozess führt dazu, dass man an sich selbst zweifelt. Es erfordert eine immense innere Stärke», sagt sie.

Vier Parlamentarierinnen fordern nun mit Vorstössen, die Hindernisse abzubauen, die aus der strafrechtlichen Regelung entstünden.

Mann arbeitet an einem E-Bike in einer Halle
© Keystone / Gaetan Bally

Flyer, einer der ersten Hersteller von E-Bikes weltweit, befindet sich in akuten Turbulenzen.

Erst der Boom in der Coronapandemie, jetzt der Kater: Weil die Nachfrage gesunken ist respektive die Zahl der Konkurrent:innen am Markt gestiegen, prüft die Pionierin aus dem Kanton Bern mit dem programmatischen Namen Flyer den Abbau von 80 der insgesamt 300 Stellen in der Schweiz.

Zur härteren Konkurrenz gesellen sich steigende Energiepreise, Inflation und Überbestände in den Lagern.

Der Markt für die Elektro-Fahrräder ist aber nach wie vor im Aufwind: 2022 wuchs das lukrative Segment um satte 17%.

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