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Ein Mann präsentiert Raclettekäse für die WM.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Die Prämienzahlenden leiden unter den steigenden Krankenkassenkosten, während Medizinkonzerne am Gesundheitssystem kräftig verdienen. Es gibt jedoch auch gute Neuigkeiten: Der Schweizer Käse hat bei der Raclette-WM sämtliche Goldmedaillen geholt.

Herzliche Grüsse aus Bern

Krankenkassenkarten – die steigenden Prämien machen vielen Menschen Sorgen.
© Keystone / Christian Beutler

Von 2200 bis 12’900 Franken: Warum derselbe Herzschrittmacher in verschiedenen Kantonen so unterschiedlich viel kostet.

Die steigenden Krankenkassenprämien – nächstes Jahr werden sie durchschnittlich um 8,7% teurer – gehören zu den grössten Sorgen in vielen Schweizer Haushalten. Gesundheitsminister Alain Berset appelliert an die Bevölkerung. Man solle sich stets überlegen, ob ein Besuch beim Arzt oder der Ärztin nötig ist.

Doch wie Recherchen von Tamedia zeigen, gibt es Gründe für die massive Verteuerung des Gesundheitswesens, für die normale Prämienzahlende nichts können. Der Artikel beleuchtet das intransparente Geschäft mit Produkten wie künstlichen Herzklappen, Insulinpumpen oder Stents. Mit diesen verdienen die Herstellerfirmen Milliarden.

Wie das funktioniert, zeigt der Artikel am Beispiel eines Herzschrittmachers. Die Spitäler kaufen dieses Produkt direkt beim Hersteller ein und jedes Krankenhaus verhandelt eigene Preise. So kommen in der Schweiz horrende Preisunterschiede zustande: Der gleiche Herzschrittmacher kostet in den Tessiner Spitälern 12’900 Franken, im Kanton Bern maximal 3300 Franken und im Kanton Waadt maximal 8100 Franken. Die Spitäler verrechnen die Preise an die Krankenkassen, diese belasten die Prämienzahlenden.

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Fazil Say
AFP

Wegen Tweet: Migros streicht die Schweizer Konzerte des weltbekannten Pianisten Fazil Say. 

Sein Name dürfte nun auch jenen bekannt sein, die keine klassische Musik hören: Fazil Say ist ein weltbekannter türkischer Pianist, der vier Konzerte in der Schweiz hätte geben sollen. Doch sie wurden von der Veranstalterin Migros abgesagt.

Grund dafür waren Tweets des Künstlers zum israelisch-palästinensischen Krieg. Say hatte einen Beitrag des türkischen Präsidenten Recep Erdogan auf X (ehemals Twitter) geteilt, in dem Erdogan Israel beschuldigt, ein Spital in Gaza bombardiert zu haben.

Fazil Say ist nicht der einzige, dessen Veranstaltung aus politischen Gründen abgesagt wurde.Jurriaan Cooiman, Direktor eines Baslers Festivals, kritisiert die fehlende Bereitschaft für politische Debatten in der Kulturbranche. Er glaubt, dass die Kunst dazugewinnen könnte, wenn sie eine politische Dimension erhält.

Mitarbeiter von Swissinfo
SWI swissinfo.ch / Severin Nowacki

Vertrauenswürdige Quelle: SWI swissinfo.ch überzeugt im Qualitätsranking.

Propaganda-Nachrichten und Fake News sind nicht erst seit dem Ausbruch der neusten Kriege ein Problem. Umso wichtiger ist es, dass die Newskonsument:innen sich auf vertrauenswürdigen Journalismus verlassen können.

SWI swissinfo.ch hat sich erneut die Zertifizierung der Journalist Trust Initiative gesichert. Das Label wurde von Reporter ohne Grenzen lanciert und steht für die Einhaltung der höchsten Standards für Vertrauenswürdigkeit, Transparenz, Ethik und Qualität.

Zusätzlich zur JTI-Zertifizierung hat SWI swissinfo.ch in der jährlichen Medienqualitätsstudie des Forschungszentrums für Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (fög) die Note 7.8 (von möglichen 10 Punkten) erhalten. Das ist die höchste Note von allen untersuchten Schweizer Online-Medien.

  • Artikel von SWI swissinfo.ch zur JTI-Zertifizierung und fög-Note.
  • Für mehr Transparenz: Regelmässig gewähren wir in Videobeiträgen Blicke hinter die Kulissen und zeigen, wie wir arbeiten.
  • Das fög hat auch eine Befragung zum Einsatz von KI beim Verfassen von Artikeln durchgeführt. Dabei ist herausgekommen, dass nur eine Minderheit solche Beiträge lesen möchte – Artikel im BlickExterner Link.

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An der Raclette-WM wird der Käse von halben Laiben abgeschabt.
© Keystone / Jean-christophe Bott

Schweizer Käse triumphiert: Sieg in allen Kategorien an der ersten Raclette-WM.

Am Wochenende war ich zu einem Raclette-Essen eingeladen und probierte zum ersten Mal einen Raclettekäse, der mit Safran versehen war, ein gold-gelber Genuss. Solche exotischen Kreationen hatten an der Raclette-WM im Wallis, die am Sonntag zum ersten Mal stattfand, nichts zu suchen.

An der Raclette-WM waren – neben den Schweizer Käsen – auch Käsereien aus diversen europäischen Ländern und aus Kanada dabei. Der kanadische Produzent ist allerdings ein Auslandschweizer mit Wurzeln im Wallis.

Gewonnen hat, wie könnte es anders sein, in allen Kategorien der Käse aus der Schweiz. Die Sieger-Raclettes kamen aus dem Wallis und aus dem Kanton Obwalden. Insgesamt wurden an der Raclette-WM 30’000 Raclettes serviert. Diese wurden nicht nur von den Juror:innen verspiesen, die WM zog auch mehr als 10’000 Besucher:innen an.

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