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Tiana Angelina Moser zieht im Kanton Zürich für die GLP in den Ständerat ein.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Mit dem zweiten Wahlgang, der gestern in fünf Kantonen stattgefunden hat, sind alle Sitze im Ständerat und somit im neuen Schweizer Parlament besetzt. Während sich die Veränderungen wie immer im kleinen Bereich befinden, hat in Argentinien die Stichwahl einen neuen Präsidenten hervorgebracht, der einen radikalen Wechsel verspricht.

Herzliche Grüsse aus Bern

Im Aargau wurde Marianne Binder-Keller (Mitte) in den Ständerat gewählt.
Keystone

Das Parlament ist komplett: Die Mitte geht als Gewinnerin hervor.

Fünf Kantone haben gestern den zweiten Wahlgang für den Ständerat durchgeführt. Die rechtskonservative SVP, die bei den Wahlen im Oktober triumphierte, hatte das Nachsehen. Gleich in drei Kantonen konnten sich ihre Kandidaten nicht durchsetzen. Jubeln kann dagegen die Mitte, sie gewinnt einen Sitz dazu und ist unangefochten die stärkste Partei in der kleinen Kammer.

Dieses Resultat zeigt, dass die Partei, die im Oktober als eine der Gewinnerinnen aus den Wahlen hervorgegangen ist, nicht mehrheitsfähig politisiert, wie ein Experte gegenüber SRF erklärt. 

Gegenüber der Radiosendung Heute morgen sagte der Wahlkampfleiter der SVP, es seien «alle gegen die SVP» gewesen. Das ist jedoch nicht ganz korrekt, die SVP hatte Unterstützung von der FDP, was jedoch keiner der Parteien genützt hat. Im Gegenteil, im Tages-Anzeiger schreibt eine Journalistin, dass die Wahltaktik der FDP und SVP der neuen GLP-Ständerätin zum Wahlsieg verholfen habe.

Javier Milei, der neue Präsident Argentiniens
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Hauptsache Wechsel: Selbsternannter Anarchokapitalist wird Argentiniens neuer Präsident.

«Nicht anwendbar und nicht wünschbar»: So bezeichnet die Genfer Politwissenschaftlerin und Lateinamerika-Expertin Yanina Welp die Politik des neugewählten Präsidenten Argentiniens, Javier Milei.

Der selbsternannte «Anarchokapitalist» lag in der Stichwahl am Sonntag 11% vor seinem Gegner, dem bisherigen Wirtschaftsminister Sergio Massa. Dessen Hauptproblem ist, dass er der bisherigen Regierung angehörte. Denn die Argentinier:innen wollten eine Veränderung. «Die Bevölkerung ist müde und wählte den Wandel, ohne mögliche negativen Folgen zu bedenken», sagt Welp.

Und diese könnten mit Milei durchaus eintreten. In seiner Kampagne forderte er die Abschaffung der Zentralbank und vieler Regierungsministerien. Als Währung möchte er den US-Dollar einführen.

Ob Milei seine Versprechen wird halten können, ist unklar. Ob seine Wähler:innen dies überhaupt wünschen, ebenfalls. Hauptsache Wechsel. Den argentinischen Peso durch eine andere Währung zu ersetzen, könnte verfassungswidrig sein, so Welp.

Die Autobahnvignette kostet seit 1995 40 Franken.
© Keystone / Christian Beutler

Wird die Autobahnvignette teurer? Bundesrat prüft Erhöhung.

Kommt Ihnen spontan etwas in den Sinn, das seit 1995 gleich teuer ist? Mir nicht, das liegt vermutlich auch daran, dass ich damals aus Altersgründen nicht sehr liquide war. Doch die Autobahnvignette kostet damals wie heute 40 Franken.

Momentan prüft die Schweizer Regierung, ob die Vignette teurer werden soll. Ausschlaggebend dafür ist das Postulat des Tessiner FDP-Nationalrats Alex Farinelli, der eine teurere Vignette und Maut für Passstrassen fordert.

Vor zehn Jahren hat die Abstimmung über die Erhöhung der Vignette von 40 auf 100 Franken für einen emotionalen Abstimmungskampf gesorgt. Sie wurde mit 60,5% Nein abgelehnt. Und auch dieses Mal ist der Gewerbeverband schon im Abwehrmodus und lehnt eine Erhöhung der Vignette ab, ebenfalls eine Maut für den Gotthard, wie der Tages-Anzeiger zu schreibt.

Das Alter soll medizinisch hinausgezögert werden.
Keystone / Oliver Berg

Länger leben in Zürich: Schweizer Firma steigt ins Longevity-Geschäft ein.

Dieses Thema fasziniert die Menschheit: Longevity. Auf deutsch: Langlebigkeit. Den Körper vom Altern abhalten und den Tod so lang wie möglich hinauszuzögern.

In Zürich soll nächstes Jahr ein Zentrum eröffnen, das sich ebendies möglich machen will, schreibt die NZZ am Sonntag. Im Zentrum der Firma Ayun kann man sich analysieren lassen und Langlebe-Behandlungen wie Sauerstoff- und Rotlichttherapien, Kältekammern und Infusionen durchführen lassen.

Doch beim Langlebe-Trend geht es nicht nur darum, möglichst lange faltenfrei zu bleiben. Die Biotech-Firmen, die sich in der Schweiz dem Thema widmen, wollen die sogenannte Gesundheitsspanne von Menschen verlängern, heisst es im Artikel. Das Ziel ist also nicht, ewig zu leben, sondern möglichst lange gesund zu leben und die typischen Alterskrankheiten abzuwenden.

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