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ein Überschallflugzeug von Destinus

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Wie wäre es, wenn Sie innerhalb eines halben Tages zurück in die Schweiz reisen könnten – egal, wo Sie leben? Mit einem Hyperschallflugzeug will ein Schweizer Start-up das möglich machen – dank grünem Wasserstoff als Treibstoff auch noch umweltfreundlich.

Herzliche Grüsse aus Bern

Destinus-Gründer Mikhail Kokorich
© Keystone / Jean-christophe Bott

Davon träumen Luftfahrtpionier:innen: Eine neue Überschallflug-Ära mit grünem Wasserstoff.

Erinnern Sie sich noch an die Concorde? Das Flugzeug, das elegant wie ein Kranich mit doppeltem Überschall über den Atlantik jagte? Vor zwanzig Jahren hob die Concorde zum letzten kommerziellen Flug ab und beendete eine Ära des kommerziellen Überschallflugs.

Doch eine weitere soll folgen: Ein Schweizer Start-up tüftelt an einem Hyperschallflugzeug, das mit fünffacher Schallgeschwindigkeit fliegt. Das Ziel: in vier Stunden von London nach Sydney. Und das mit Platz für 400 Personen an Bord. 2040 sollen solche Flüge möglich sein, sagen die Luftfahrtpionier:innen von Destinus.

Als ob das nicht schon ambitiös genug ist, will Destinus für seine Flugzeuge nur grünen Wasserstoff verwenden. Also solchen, der möglichst emissionsfrei produziert wurde. Noch ist dieser aber nicht überall erhältlich und dazu teuer.

die SP-Bundesratskandidaten Beat Jans und Jon Pult
© Keystone / Peter Klaunzer

Wer wird der nächste Schweizer Bundesrat?

Am 13. Dezember wählt die Bundesversammlung ein neues Bundesratsmitglied für den freiwerdenden Sitz des abtretenden Gesundheitsminister Alain Berset. Seine Partei, die SP, hat am Samstag nach 18 Wahlgängen ihre Kandidaten präsentiert: Mit Beat Jans und Jon Pult setzt sie auf ein Männerticket.

Neben den Kandidaten ist noch ein weiterer Name in den Schlagzeilen: Daniel Jositsch. Vor einem Monat erreichte Jositsch bei den Ständeratswahlen mit 230’000 Stimmen das beste Resultat in der ganzen Schweiz. Beim Bundesratsticket seiner Partei hat er aber am schlechtesten von allen abgeschnitten.

Doch zurück zur Bundesratswahl, es sei die spannendste Wahl seit sehr langer Zeit, schreibt der Tages-Anzeiger. Jans und Pult gelten beide als starke Kandidaten. Der Basler Jans ist älter, aus der Stadt und mit Politerfahrung. Pult ist jünger, in Bern bestens vernetzt, mehrsprachig und bezeichnet sich selber als «urbaner Bergler», kommt er doch aus dem Kanton Graubünden.

Seniorinnen auf einer Bank. Warum werden gewisse Menschen älter als andere?
Keystone

Hundertjährige in der Schweiz: Was ist ihr Geheimnis?

Letzte Woche habe ich im Briefing über Longevity geschrieben, wo es darum geht, mit Behandlungen die Alterung des Körpers so lange wie möglich hinauszuzögern. Heute geht es um Menschen, die ohne solche Hilfsmittel sehr alt werden.

Im Rahmen des Projekts Swiss100 werden in der Schweiz zum ersten Mal in einer landesweiten Studie Hundertjährige untersucht. Wie kommt es, dass genau sie so alt wurden? CH Media porträtierte zwei von ihnen, Karl Iseli (102) und Ida Zenhäusern (100).

Sie haben beide dieses hohe Alter erreicht, ohne eine chronische Krankheit zu erleiden, was sehr aussergewöhnlich ist. Während Karl Iseli aktiv auf einen gesunden Lebensstil geachtet hat, hatte Ida Zenhäusern 13 Kinder grossgezogen und stets alle Hände voll zu tun. Beide haben viel Kontakt zu Familie und Freund:innen – ein Faktor, der zu ihrer Zufriedenheit und somit zu einem längeren Leben beiträgt, wie die Forschung bestätigt.

Baustelle in der Schweiz – auch sie sind vom Fachkräftemangel betroffen
© Keystone / Gaetan Bally

Können tiefere Steuern das Problem des Fachkräftemangels lösen?

Der Fachkräftemangel ist immer noch Thema in der Schweiz. Manche Stellen bleiben monatelang unbesetzt. Gleichzeitig arbeiten immer mehr Menschen in einem Teilzeit-Pensum. Gibt es da einen Zusammenhang?

Dieser Frage geht unser Podcaster Fabio Canetg im neuen Geldcast mit einer Expertin, der Professorin Monika Bütler, nach. Würden tiefere Steuern die Leute zu Vollzeitarbeit motivieren, wodurch mehr Stellen besetzt werden können?

Ganz so einfach ist es nicht. Tiefere Steuern können tatsächlich ein Anreiz sein, um mehr zu arbeiten. Doch dies betreffe hauptsächlich Reiche und Selbstständige. Auf mittelständische Familien beispielsweise könntentiefere Steuern gar negative Auswirkungen haben, die wiederum zu einem geringerem Arbeitspensum führen.

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