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Leere Stühle im Fernsehstudio des WEF

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Es ist kalt in der Schweiz. In Davos laufen die Vorbereitungen fürs WEF, während neue Recherchen darauf hindeuten, dass wir alle überwacht werden. Eine gute Nachricht gibt es jedoch: Ein Schweizer Forscher hat herausgefunden, was uns Pflanzen sagen wollen.

Herzliche Grüsse aus Bern

Logo des WEF
AFP

Gleich zwei Kriege zum Thema: Am Montag beginnt in Davos das WEF.

Über Schneemangel kann sich die Schweiz gerade nicht beklagen. Das ist gut, denn für die alpinen Grossanlässe, die in diesem Monat stattfinden, ist der Schnee erforderlich oder immerhin eine schöne Kulisse.

Nach den Skirennen in Adelboden am letzten Wochenende folgt diese Woche die legendäre Lauberhornabfahrt in Wengen (Übertragung auf SRF ab Donnerstag, 12.15 Uhr Schweizer Zeit). Nach diesen Highlights des Skizirkus richten sich alle Augen auf eine andere Manege: In Davos beginnt am Montag die 54. Ausgabe des Weltwirtschaftsforums (WEF).

Dort hat für die aktuelle Austragung ein Paradigmenwechsel stattgefunden, wie der Tages-Anzeiger heute schreibt. Während das Forum früher für die Politik kein zwingender Treffpunkt war, reisen heuer 60 Staatschef:innen und andere hochrangige Politiker:innen nach Davos, darunter der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der neugewählte argentinische Präsident Javier Milei sowie der chinesische Premierminister Xi Qiang. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten werden am WEF im Fokus stehen, schreibt der Tages-Anzeiger. Dass sie in Davos beendet werden, ist jedoch eher unwahrscheinlich.

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ein Kind mit Arbeitsgeräten
Keystone / Obs/world Vision Schweiz/aline N

Kinderarbeit für Schweizer Schoggi.

Am Montag habe ich an dieser Stelle schon über Schokolade geschrieben. Es ging um die Abholzung von tropischen Wäldern, der die EU den Riegel schieben will. Heute hat SRF über ein weiteres Problem berichtet, das einem die Lust auf Schoggi vergehen lässt: Kinderarbeit.

Die Sendung Rundschau ist in Ghana, auf mehrere Fälle von Kinderarbeit in der Lieferkette der Schweizer Firma Lindt&Sprüngli gestossen. Kinder unter zehn Jahren schleppen auf Kakaofarmen Früchte, statt in die Schule zu gehen. Weil es für die Farmer:innen schwierig ist, sich mit Kakao den Lebensunterhalt zu verdienen, müssen die Kinder als billige Erntehelfer:innen einspringen.

Lindt wollte sich vor der Kamera nicht zur Kinderarbeit äussern. Der Konzern bezieht von 80’000 Farmer:innen Kakao in Ghana und ist somit einer der wichtigsten Abnehmer des Landes. Lindt unterhält ein Programm, welches das Risiko von Kinderarbeit reduzieren soll, hat jedoch keine Angestellte vor Ort.

Hände tippen am Smartphone, dahinter ein Laptop
Keystone / Sebastian Willnow

Neue Recherche: Werden wir alle überwacht?

Wer liest alles mit, wenn Sie Ihrer Freundin eine Whatsapp-Nachricht schicken oder Ihre Familie mit einem E-Mail auf dem Laufenden halten? Eine Recherche des Onlinemagazins Republik hat aufgedeckt, dass es auch in der Schweiz Massenüberwachung geben könnte.

Besonders brisant für Sie, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer: Der Nachrichtendienst des Bundes ist besonders an Kommunikation mit dem Ausland interessiert. Bei der Recherche geht es um die sogenannte Kabelaufklärung, dabei werden in den Rechenzentren die Glasfaser-Leitungen angezapft und die Datenströme gescannt. Wird etwas Verdächtiges gefunden, werden die Daten ins bernische Zimmerwald geschickt. Dort befindet sich das von der Armee betriebene Zentrum Elektronische Operationen (ZOE). Die Daten, das können Chats, Mails oder Suchanfragen sein, werden untersucht und – was besonders heikel ist – gespeichert. Der Nachrichtendienst weist den Vorwurf von Massenüberwachung zurück.

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Ted Turlings
Daniel Rihs / 13 Photo

Genau hinhören nützt nichts: So kommunizieren Pflanzen.

Apropos Abfangen von Nachrichten: Wussten Sie, dass auch Pflanzen kommunizieren? Pflanzen sind ja eher stille Wesen, doch im absoluten Notfall rufen Sie um Hilfe. Und zwar mit Duftstoffen.

Der Schweizer Forscher Ted Turlings hat diese Hilferufe entdeckt und entschlüsselt. Er hat herausgefunden, dass Maispflanzen, die von einem Schädling befallen werden, mit Duftstoffen Wespen anlocken, welche die schädliche Raupe ausser Gefecht setzen.

Das fand ich ziemlich beeindruckend. Die Pflanze kann sich zwar selber nicht wehren, holt jedoch gezielt die Feinde ihrer Feinde zur Hilfe, welche das Problem für sie lösen. Dieses Wissen wollen Turlings und sein Team jetzt nutzen, damit der Einsatz von Pestiziden verringert werden kann. Auf Plantagen könnten Sensoren die Hilferufe der Pflanzen erschnüffeln, damit diese gezielt von ihren Plagen befreit werden können.

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