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rote Brücke über grauem Meer

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Auf Nummer sicher gehen: So funktioniert die Schweiz, hier ist das ein bewährtes Konzept. Doch in der Start-up-Szene in San Francisco gewinnt, wer neben guten Ideen auch Mut hat. Die Auslandschweizerin Emilia Pasquier betreut im Silicon Valley 150 Schweizer Start-ups, mein Kollege Marc-André Miserez hat sie besucht.

Herzliche Grüsse aus Bern

junge Frau
Illustration: Helen James / SWI swissinfo.ch

Schweizer Start-ups vom kalifornischen Geist beflügelt.

Wissen Sie, was ein Einhorn ist? Ich meine nicht das Fabelwesen mit dem Speer auf der Stirn.  Einhorn, oft wird auch die englische Bezeichnung Unicorn verwendet, sind Start-ups mit einem Wert von mindestens einer Milliarde US-Dollar.

Die Schweizerin Emilia Pasquier betreut mit dem Technologienetzwerk Swissnex in San Francisco 150 Schweizer Start-ups, darunter auch drei Einhörner. Über das Netzwerk können sich die Unternehmen austauschen und zusammenarbeiten.

Pasquier war Beraterin des damaligen Bundesrats Alain Berset, bevor sie 2022 nach Kalifornien ausgewandert ist. Im Porträt meines Kollegen Marc-André Miserez spricht Pasquier über das Mentalität ihrer neuen Heimat und darüber, was Unternehmer:innen von den Amerikaner:innen lernen können, um erfolgreich zu sein.  

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Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Verlieren Auslandschweizer:innen im Inland an Sympathie?

Warum denken Sie, ist die Stimmung gegenüber den Auslandschweizer:innen im Inland zunehmend kritisch?

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ältere hand am computer
© Keystone / Christian Beutler

Gegen den Zeitgeist und den Willen ihrer Eltern: Das ist die erste Programmiererin der Schweiz.

Marianne Artho ist ebenfalls eine Frau aus der Techbranche, jedoch aus einer ganz anderen Zeit. Sie ist die erste Programmiererin der Schweiz und musste sich in den 1960er-Jahren, als sie sich für einen Job bewarb, diesen Satz anhören: «Frauen können nicht logisch denken.»

Eigentlich hätte sie Sekretärin werden sollen, doch das wollte sie nicht. Ihre Brüder studierten, doch das durfte sie nicht. Programmieren interessierte sie und ihr Bruder motivierte sie, sich bei IBM in Basel vorzustellen. Wo ihr beim Gespräch der obige Satz gesagt wurde.

Doch nach einem Intelligenztest wurde sie als erste Frau in der Schweiz als Programmiererin angestellt. Damals wurden die Codes noch von Hand auf Papier geschrieben. Am Computer – der war so gross wie ein Schrank – konnte man dann während der vorher gebuchten Rechenzeit herausfinden, ob der Code funktionierte.

Schweizer Banknoten und Münz
Keystone

Berner Regierungsrat Philippe Müller: Nach Spesen für eine Banane sind nun noch Quittungen für Essen mit Parteikollegen aufgetaucht.

Können Sie sich noch an die Spesenaffäre eines Berner Regierungsrates erinnern, über die ich vor einigen Wochen im Briefing beschrieben habe? Der FDP-Politiker Philippe Müller hat unter anderem Kleinstspesen für eine Banane (20 Rappen) abgerechnet. Zur Erinnerung: Ein Berner Regierungsrat verdient 280’000 Franken und hat eine jährliche Spesenpauschale von 8000 Franken.

Und nun sind noch weitere Abrechnungen an die Öffentlichkeit gelangt. Philippe Müller scheint des Öfteren seine Kopfhörer zu verlieren. Anders kann ich mir es nicht erklären, dass er zweimal hintereinander Kopfhörer für 44.90 Franken über seine Spesen abgerechnet hat.

Wie jetzt herausgekommen ist, hat Müller zudem mehrere Essen mit seinen Angestellten und Parteikolleg:innen über seine Repräsentationsspesen abgerechnet. Gemäss einer Compliance-Expertin gehören solche Auslagen nicht in die Spesen. Und mit Parteigspänli auf Staatskosten zu essen sei «schlechter Stil».

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Debatte
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Sind Sie im Rentenalter ausgewandert, weil Sie in der Schweiz nicht über die Runden kommen?

Jedes Jahr ziehen Schweizer:innen ins Ausland, um finanziellen Schwierigkeiten in der Schweiz zu entgehen. Sind Sie auch in dieser Situation?

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eine ältere Frau telefoniert auf einem Bänkli
© Keystone / Christian Beutler

Ein gefährliches Unterfangen: Journalist lockt Telefonbetrüger in die Falle.

Die Zahlen sind erschreckend: 11,5 Millionen Franken haben Betrüger:innen älteren Menschen in der Schweiz abgeknöpft. Das ist mehr als doppelt so viel als im Jahr zuvor. Ihre Masche: Der sogenannte Enkeltrick.

Organisierte Banden rufen per Telefon an und setzen Senior:innen unter Druck. Sie gaukeln einen Notfall vor oder behaupten, von der Polizei oder der Staatsanwalt zu sein. So bringen sie die Opfer dazu, eine Überweisung zu machen oder Bargeld und Wertgegenstände auszuhändigen.

Nun hat Cedric Schild, ein Schweizer Journalist und Schauspieler, sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen: Indem er am Telefon vorgab, ein alter Mann zu sein, hat er die Betrüger in eine Falle gelockt und der Polizei zu mehreren Festnahmen verholfen. Dabei musste Schild feststellen, dass diese Banden äusserst professionell vorgehen und teilweise auch ihn entlarvt haben.

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